* Silvesterkater mit Hausmitteln / homöopathisch behandeln *

Alkohol, Feiern, Sekt, Bier können zum Kater und Brummschädel führen

Homöopathie Berlin Silvester Kater Kopfschmerzen


Die Gläser klirren, Mitternacht gibt’s Geknalle und Geböller. Spätestens Mitternacht schenkt man sich Alkohol ein, vom Sekt über Bier, Cocktails oder härtere Drinks. Wenn es richtig zur Sache geht, kommen vielleicht noch eine andere Droge zum Einsatz und schon ist der Brummschädel vorprogrammiert.

Wasser trinken, hilft den Alkohol besser abzubauen

Alkohol ist für den Körper ein Zellgift. Um den Schaden zu begrenzen, muss der Körper den Alkohol abbauen. Je schneller desto besser. Der Körper reagiert natürlicherweise mit einer chemischen Reaktion. Diese nennt man „Veresterung“. Hierbei wird der Alkohol mit Hilfe von körpereigenen Säuren und Wasser abgebaut. Je mehr Wasser und Säure unserem Körper zur Verfügung steht, desto besser verläuft dieser Prozess. Daher kommt auch der Tipp: nach Saufgelagen, viel Wasser trinken und zum Frühstück sauren Hering oder Essiggurken (Säure) essen. Am besten jedoch, man beginnt schon abends damit, denn morgens ist es meist zu spät.


Hausmittel und Homöopathie gegen den Silvesterkater

Außerdem haben sich folgende Hausmittel bewährt:

  • Kaffee mit Soda und Zitronensaft, wenn der Kater schon mal da ist.
  • rote Beete Saft und Artischokensaft helfen bei der Entgiftung der Leber ....
  • Sauerstoffzufuhr verbessern: schlafen Sie bei geöffnetem Fenster, bzw. gehen Sie am Neujahrstag raus an die frische Luft (Neujahrsspaziergang)

    Vorbeugend:
  • Fetthaltiges Essen am Silvesterabend verlangsamt die Alkoholaufnahme ins Blut, Salzstangen und Chips verhelfen zu ausreichender Mineralstoffaufnahme,
  • ausreichend Wasser zu jedem Glas Alkohol (siehe oben)

Homöopathische Arzneien bei Kopfschmerz und Brummschädel

Homöopathisch können folgende Arzneien zum Einsatz kommen:

 

Nux vomica: der Klassiker bei der „Katerbehandlung“, der Kranke hat starke Kopfschmerzen mit Übelkeit, jedes Geräusch ist zu viel. Er ist stark gereizt und verlangt nach Ruhe.


Opium: Wenn Opium nach Alkoholmissbrauch angezeigt ist, schläft der Kranke mit offenen Mund, dabei schnarcht er laut. Er ist kaum zu erwecken. Kann auch bei Drogenmissbrauch angezeigt sein.


Gelsemium: benötigen Kranke, die stark geschwächt nieder liegen, die stark Erbrochen haben und nun entkräftet zittern. Außerdem haben sie meist Angst, es könne nicht wieder besser werden.


Pulsatilla: kommt zum Einsatz, wenn am Vorabend viel durcheinander gegessen und getrunken wurde. Die Übelkeit und Kopfschmerzen sind heftig, dabei ist der Kranke hilfsbedürftige und weinerlich.

 

Benutzt werden in der Regel drei Globuli der Potenz C30. Diese werden in einem Glas Wasser (0,2l) aufgelöst. Der Betroffene trinkt dieses Glas innerhalb von 2-3 Stunden schluckweise aus. Dabei wird immer wieder mit einem Teelöffel umgerührt. Sollte nach 5 Stunden keine Besserung eingetreten sein, ist das gewählte Arzneimittel nicht richtig.

 

Hinweis! Diese Arzneiaufzählung ist keineswegs vollständig und darf auf keinen Fall einen Arzt bzw. Krankenhausbesuch ersetzen. Der Notarzt muss in allen fraglichen Situationen hinzu gezogen werden.