* Hilfe bei Insektenstichen *

Homöopathie Homoeopathie Berlin ©Heike Dahl Insektenstiche

Homöopathie bei Insektenstichen

 

Artikel zuletzt aktualisiert Juni 2016

Wenn die Zeit der Mücken-, Gnitzen- und Wespenstiche beginnt, können empfindliche Personen (vor allem Kinder) mit enormen Schwellungen reagieren. Durch Juckreiz und Kratzen entzündet sich in manchen Fällen die Einstichstellen. 

 

Was Sie mit Hilfe der Homöopathie gegen Juckreiz, Schwellung und Entzündungen bei Insekten-stichen tun können, oder welche Alternativen es sonst noch gibt, lesen Sie hier.

 

Naturheilkundliche und komplementärmedizinische Maßnahmen finden Sie hier.

 

Homöopathische Arzneien bei Insektenstichen

Gewöhnliche Stiche müssen nicht homöopathisch behandelt werden. Nur wenn diese extrem anschwellen, stark Jucken oder Brennen, oder sich eine beginnende Entzündung (Röte, Hitze, evtl. Kälte) zeigt, sollte man homöopathisch eingreifen.

 

Apis:

der Klassiker Nr. 1) anzuwenden bei starken ödematösen Anschwellen der Stichstelle, manchmal des ganzen Körperteils. Die Schmerzen sind stechend und brennend. Die Beschwerden werden durch Kälte gebessert. Die Haut ist sehr Berührungs- und Hitzeempfindlich.

 

Ledum:

der Klassiker Nr. 2) bei Insektenstichen. Ledum hilft, wenn die Stiche schmerzhaft sind und heftig Jucken. Es gibt Entzündungsanzeichen mit einem gewissen Kältegefühl an der Einstichstelle. Verschlimmert durch örtliche Wärme, und durch kalte Kompressen gebessert.

 

Caladium:

Menschen, denen Caladium hilft, weisen einen oft süßlichen Schweißgeruch auf, den Mücken besonders anziehend finden. Die Stiche rufen starken Juckreiz und Brennen hervor und können sich zu einem erysipelatösen Hautausschlag entwickeln.

 

Cantharis:

Vor allem bei Stichen, die stark gerötet aussehen, besonders wenn diese brennend schmerzen. (Besonders bei Bremsen - Stichen).

 

Urticaria urens:

die Brennessel. Hilft besonders bei Stichen, die nach dem Jucken starke "Flatschen", eine Urticaria zeigen.

 

Einnahme:

C30   5 Globuli in Wasser aufgelöst innerhalb der ersten Stunde aller 15 Minuten jeweils einen Schluck einnehmen. Meist reichen 4 Gaben aus, um eine Linderung zu erreichen. Weitere Informationen zu Einnahmen lesen Sie hier.

 

bei allergischen Reaktionen auf Insektenstiche: Unbedingt den Notarzt rufen!


Vorbeugende, homöopathische Maßnahmen zur Insektenabwehr:

In einer klassisch homöopathischen Behandlung wird in der Regel nicht präventiv behandelt, sondern nur anhand der vorhandenen Symptome ein dafür passendes Arzneimittel herausgesucht. Sind bestimmte Menschen jedoch besonders anfällig für unterschiedliche Insektenangriffe können folgende homöopathische Arzneien in Betracht kommen:

 

Sepia:

für Personen, die oft von Wespen (mind. 3x/Jahr) gestochen werden. (Einmalgabe trocken 3 Glob. C200)

 

Caladium:

siehe Oben, durch Iihren süßlichen Schweißgeruch für Mücken und Fliegen anfällig. (Einmalgabe trocken 3 Glob. C200)

 

Ledum:

besonders für Menschen, die häufig heftig auf Mückenstiche reagieren (mit starker Schwellung und Entzündung). (C30 trocken 3 Glob)

 

Tuberkulinum:

Für Menschen, deren Insektenstiche übermäßig stark anschwellen. (Nur durch ausgebildeten Therapeuten zu verordnen!)

 




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