Warum immer mehr Kinder chronisch krank werden Teil 1 (von 2)

Immer häufiger Autismus, Diabetes, Allergien & Co

Artikel zuletzt aktualisiert: Juni 2016

 

Bert Ehrgartner beschäftigt sich in seinem interessanten Film mit der Frage, warum immer mehr Kinder in den "Industrie-Ländern" an chronischen Erkrankungen, wie Neurodermitis, Allergien, Autismus, ADHS oder anderen Störungen leiden.

 

Zum Beispiel leidet jedes 5. Kind an Neurodermitis, jedes 3. Kind an Heuschnupfen. Ursache hierfür ist ein gestörtes Immun-system, welches, aus dem Gleichgewicht geraten, harmlose Stoffe, wie Pollen oder Hausstaub, für feindliche Eindringlinge hält. Asthma zählt inzwischen zu den häufigsten chronischen Erkankungen des Kindesalters.

 

Das Video ist derzeit hier zu finden. Link (keine Gewähr)


schwere Krankheiten, ADHS und Allergien treten immer häufiger auf

Immer jüngere Kinder erkranken an schweren Krankheiten. So leben inzwischen 30.000 Kinder mit Diabetes Typ 1 in Deutschland. Die Zahl soll sich bis 2020 verdoppeln. Ohne eine ständige Disziplin und Kontrolle und die ständige Insulinzufuhr würden diese Kinder sterben.

 

Autismus tritt immer häufiger auf. Auch hier greift das Immunsystem eigenen Organe an. Es kommt zu Entzündungen in bestimmten Gehirnarealen.

 

Jedes 3. Kind kommt inzwischen mit einer allergenen Disposition auf die Welt. Dabei ist nicht nur von Hausstaub, Pollen oder Tierhaaren die Rede. Vor allem Nahrungsmittelallergien treten immer häufiger auf. Eiweiße, Nüsse, Milch, all diese Nahrungsmittel können von vielen Kindern nicht mehr uneingeschränkt gegessen werden. In einer normalen Kita, leiden von 100 Kindern 21 Kinder unter Allergien, oder einer Immunstörung. Dabei haben chronisch Kranke Kinder einen enormen Therapiebedarf. Die Kosten werden sich in den nächsten Jahren weiter, um ein Vielfaches erhöhen.


Hygiene- Hypothese

Vor allem beim Übergang von Kindergarten zur Schule wird ADHS diagnostiziert. Grund ist häufig, dass mit den Aggressionen der betroffenen Kinder nicht gut umgegangen werden kann. Es ist anstrengend für Lehrer und Eltern. Durch den enormen Leistungsdruck wird häufig Ritalin empfohlen. Der Verbrauch an Ritalin ist in den vergangenen Jahren in Deutschland von 34 auf 1800 kg gestiegen, das entspricht ca. 60 Millionen Tagesdosen. Derweil scheint es ungerecht, dass wir unsere Kinder unserem System anpassen, statt uns zu fragen, ob wir nicht unser System anpassen können. Brauchen nicht zB. Jungs eine andere Schule? Die Kinder sitzen bis 40 Stunden pro Woche in der Schule, es gibt zuwenig Bewegung und auch das Schulessen ist nicht besonders gesund. Farbstoffe und Inhaltsstoffe können nicht kontrolliert werden.

 

Doch wie kann es dazu kommen? Weltweit beschäftigen sich Forscher zu dem Thema und stellen im Film interesannte Hintergründe vor.


Unsere Mikroorganismen spielen eine wesentliche Rolle in der Immunabwehr

Im Mund, auf der Haut, im Darm überall leben unzählige Mikroben. In unserem Darmuniversum finden sich zum Teil noch vollkommen unerforschte Bakterienarten. Hier kooperiert das Mikrobiom mit eng mit unserem Immunsystem. Der Mensch besteht aus 10mal mehr Mikroben als eigene Zellen und doch besitzt jeder Mensch einen vollkommen eigenen mikrobiotischen-Fingerabdruck. Die Bakterien des Darms zählen inzwischen fast als eigenständiges Organ. Wir benötigen sie, um zB. Zucker oder Vitamine zu verdauen, denn wir könnten das alleine nicht bewerkstelligen.

 

Es werden immer mehr Kaiserschnittgeburten durchgeführt. Mediziner konnten hier einen Zusammenhang zur Zunahme der chronischen Erkrankungen feststellen. Zum Beispiel leiden Kaiserschnittkinder später 30% häufiger an Diabetes Typ 1. Doch wie kommt das? Durch eine vaginale Geburt, wird die Schleimhaut und der Darm des Babys durch die Bakterien der Mutter "infiziert" und damit geschützt. Diese "Hauskeime" bieten dem Kind einen absoluten Startvorteil. Sie besetzen alle Nischen und verteidigen ihr Terrain gegen andere Fremdkeime, die danach kommen. Dieser Effekt ist noch jahrelang später nachweisbar. Wird das Kind steril geboren, kann sich ein mikrobiologischer Schutz weniger aufbauen.

 

Bei schweren chronisch entzündlichen Darmerkrankungen macht man sich inzwischen die Transplantation von Mikroben im Fremdstuhl zu nutze.  Dieses Verfahren stellt sich als hoch effizient und heilsam heraus. Dabei wird der Stuhl einer bekannten Person auf Erreger geprüft und dann in den erkrnkten Darm eingebracht. Dort besiedeln die Bakterien des Kots die Darmschleimhaut und Heilung ein.


Immunregulationen werden durch Antibiotika und Impfungen verschoben

So meint Dr. Andreas Hartman (Arzt und Impfexperte): Wir stehen derzeit noch ratlos vor den explodierenden Fallzahlen. Immer mehr Kinder erkranken chronisch im Laufe Ihres Lebens. Solange wir nicht wissen, was hierfür die Ursache ist, sollten wir alles ins Kalkül mit einbeziehen, damit wir nicht an falschen Stellen suchen. Die Wissenschaft ist gefordert.

 

Einige Impfungen sind sinnvoll. Doch weiß niemand, wie sich diese und die Inhaltsstoffe auf die Gesundheit unserer Kinder auswirkt. Die Empfehlung für Impfung hat sich seit den 80iger Jahren mehr als verdoppelt. Hartmanns Warnunge über die Impffolgen wurden ignoriert und gab deshalb nach 10 Jahren Impfforschung den Beruf auf. Vor allem bei unüblichen Impfkombinationen, mit mehreren Impfstoffen sind die Folgen nicht vertretbar. Impfschäden werden in der Regel nicht anerkannt.

 

Vor allem die Zusatzstoffe in Impfungen, wie z.B. Alluminiumsalze lösen eine Fehlregulation des Immunsystems aus. In Frankreich gibt es inzwischen eine Empfehlung von Experten an die Hersteller, einen Impfstoff zu entwickeln, der ohne Aluminium auskommt. Aluminium steht im Verdacht entzündliche Automimmunprozess im Immunsystem auszulösen. Zum Beispiel können auch Gehirnareale angegriffen werden und zu Autismus führen. Häufig sind die Funktionen  (Blickkontakt, Sprechen etc) bei Autistischen Kindern in den ersten 6 Monaten vorhanden und scheinen dann durch irgendeinen Prozess verloren gegangen zu sein. Genau in dieser Zeit beginnen die ersten Impfungen.

 

"In den ersten Lebensjahren entwickelt sich das Immunsystem der Kinder. Es lernt über den Kontakt mit Viren und Bakterien. Im Heilungsprozess kommt es zu Entzündungen, Fieber oder Durchfällen. In diesem Trainingscamp erwirbt das Immunsystem seine Kompetenzen, als lebenslanger Schutzengel. Entzündungshemmer, Fiebersenker, Antibiotika - fast alle verordneten Medikamente greifen massiv in das Mikrobiom und damit in die Arbeit des Immunsystems der Kinder ein.  Doch noch immer glauben die meisten Kinderärzte, dass man mit Antibiotika keinen Schaden anrichten kann." Derweil gibt es inzwischen viele Studien, über zuviel und falsch verordnete Medikamente. Häufig handelt es sich um virale Infekte, wo Antibiotika nicht wirken. Und selbst bei Mittelohrentzündungen, die häufig bakteriell verursacht sind, haben Antibiotika keinen Effekt auf Schmerzen und Symptomatik sowie Entzündungen.

 

Aber auch Eltern müssen besser aufgeklärt werden. Wenn diese nicht mit der Erwartung in die Praxis gehen, ein Antibiotikum zu als Allheilmittel zu bekommen, steht der Kinderarzt nicht so unter Druck dieses zu verordnen. Hier muss man neu lernen und vertrauen, dass viele Erkrankungen kein Antibiotika zur Heilung benötigen.

 

Das Immunsystem ist besonders bei Kleinkindern noch sehr empfindlich. Störende Einflüss wirken sich massiv auf das Immunsystem aus. Hierzu zählen auch Antibiotika. Diese vernichten nicht nur die Krankheitserreger, sondern auch ganze Kolonien der nützlichen Bakterien und machen die Kinder für den nächsten Erreger immunschwach.



(c) Heike Dahl



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