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Jede/r Dritte Deutsche leidet unter einer Nahrungsmittelintoleranz (Do, 31 Aug 2017)
Impfungen Masern Röteln Globuli Homöopathie Berlin Unspezifische Bauchschmerzen = Diagnose ReizdarmSyndrom     Unspezifische Bauchbeschwerden stellen weltweit ein erhebliches Problem dar.  Viele Patienten werden mit ihren Schmerzen und Symptomen in den ärtzlichen Praxen vorstellig und dann nach oft monatelanger Behandlung und Diagnostik mit der Diagnose Reizdarm entlassen. Häufig ohne wirkliche Hilfe erhalten zu haben. 1 In Deutschland glaubt ein Großteil der Bevölkerung, dass deren Beschwerden daran liegen, dass sie ein bestimmtes Nahrungsmittel nicht vertragen. 2 Doch nur bei 4% konnte eine echte Allergie oder Intoleranz diagnostiziert werden. 3 Ratlos suchen von diesen Betroffenen einige dann eine naturheilkundliche Praxis auf, in der Hoffnung hier eine Lösung für ihre Beschwerden zu finden. // //   NahrungsmittelUnverträglichkeiten Sind Komplex und nicht einfach zu verstehen   Allergien und Unverträglichkeiten sind nicht einfach zu verstehen. Nicht nur die Lebensmittel selbst scheinen eine Rolle zu spielen. Vielmehr kommen auch unbewusste Vorgänge und Prägungen in Frage, Auslöser für Unwohlsein und Beschwerden zu sein. Neuste Forschung zeigen: allein ein Bild oder eine Vorstellung reicht aus, um das Angstzentrum im Gehirn zu aktivieren und Beschwerden hervorzurufen.   Die Betroffenen erlernen, dass bestimmte Nahrungsmittel Symptome hervorrufen. Später reicht es aus, nur noch Fragmente, wie den Geruch, Geschmack oder den Gedanken an dieses Nahrungsmittel, als Warnsignal wahrzunehmen und allein damit Symptome auszulösen oder zu verstärken. 4
  Die Patienten nennen bestimmte Nahrungsmittel häufig als Grund für Beschwerden wie Bauchschmerzen, Völlegefühl, Durchfall oder Verstopfung, Blähungen, Hautausschläge, Kopfschmerzen, Übelkeit und Müdigkeit. Die möglichen Zusammenhänge sollten ernst genommen werden. Viele Betroffene stellen fest, dass es ihnen nach dem Weglassen der von ihnen in Verdacht stehenden Nahrungsmittel besser geht.   Von echten Immunglobulin E (IgE) vermittelten Nahrungsmittelallergien sind weitaus weniger Menschen betroffen. Diese werden ganz klar von den Nahrungsmittelunverträglichkeiten abgegrenzt.   Nahrungsmittelunverträglichkeit ist keine Allergie   Als Nahrungsmittelallergie wird eine Reaktion auf ein Nahrungsmittel bezeichnet, wenn ein krankmachendes Symptom wiederholt reproduzierbar und schon mit kleinen Mengen des Allergens auslösbar ist. Zudem ist eine Allergie in der Regel immunologisch nachweisbar. 5 Doch alleine bei 50% der Deutschen zeigen sich die IgE im Bluttest erhöht, obwohl wiederum nur die Hälfte der Getesteten Beschwerden zeigen. 6 Und selbst bei Bluttests mit Nahrungsmittelallergenen, die Antikörperbildung zeigen, reagierten die Probanden auf die selben Allergene im oralen Provokationstest dann unauffällig.   Der Hauptunterschied zwischen Nahrungsmittelallergie und Nahrungsmittelunverträglichkeit ist, dass bei Symptomen und nachgewiesener IgE vermittelten Allergie, das auslösende Nahrungsmittel strikt zu meiden ist, da es zu lebensbedrohlichen Reaktionen (anaphylaktischer Schock) führen kann. Ein weiterer Unterschied: Allergien können in der Regel nicht ausheilen.   Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten bereiten die Nahrungsmittel zwar Symptome, es besteht jedoch im allgemeinen keine Lebensgefahr nach Genuss des Stoffes. Da sich die Beschwerden jedoch oft jahrelang bemerkbar machen und häufig schon viele Arztbesuche und Diagnoseversuche unternommen wurden, ohne Besserung zu erlangen, nehmen diese Unverträglichkeiten bei Patienten einen deutlich größeren Leidensstellenwert ein.   Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind immunologisch nicht nachweisbar. Deshalb bleibt die Diagnose oft schwierig. Dies könnte die Diskrepanz zwischen gefühlter und diagnostizierter Krankheit erklären. Schulmedizinisch nicht anerkannt sind alternative Diagnoseverfahren, wie Kinesiologie, IGG4 – Bluttests, Bioresonanz, Irisdiagnostik, Haartests oder cytotoxische Lebensmitteltests. 7    Die größte Beachtung findet in der Bevölkerung die Laktoseunverträglichkeit. Denn nach dem Genuss von Milchprodukten zeigen ca. 15-20% der Konsumenten Symptome. Weit häufiger tritt allerdings die Kohlenhydrat-Malabsorbtion, bzw. Fructosemalabsorption auf. Hier sollen in Deutschland ca. 30 % der Bevölkerung belastet sein, zum Teil ohne dies in einen Zusammenhang mit ihrer Nahrungsaufnahme zu bringen. 10   Die Vier Hauptgruppen der Nahrungsmittelunverträglichkeiten   Es werden vorrangig vier Hauptgruppen von Nahrungsmittelunverträglichkeiten unterschieden: 8 Fuctose- und Sorbitolunverträglichkeit, bei 30-40% der deutschen Bevölkerung, Laktoseunverträglichkeit, bei 15-20% der deutschen Bevölkerung, Glutenunverträglichkeit (= Weizensensitivität), bei 0,5 – 7 % der Bevölkerung, Histaminunverträglichkeit, bei 1-4 % der deutschen Bevölkerung. Die bedeutendsten Nahrungsmittelallergene sind an erster Stelle Kuhmilcheiweiß, gefolgt von Hühnereiweiß, Erdnuss, Haselnuss und anderen Baumnüssen, Fisch, Weizen, Soja, Apfel, Karotte und Schalentiere. 9     Lesen Sie im nächsten Artikel, welches Lebensmittel bei einer Intoleranz, welche Beschwerden und Symptome hervorruft.   Quellen Literatur Nahrungsmittelintoleranz  (genauen Quellentext bitte unter info@heike-dahl.de anfordern)     1 Born, „Carbohydrate malabsorption in patients with non-specific abdominal complaints“. 2 „Die Gluten-Laktose-Erdnuss-Verschwörung - Newsletter“. 3 Acker u. a., „Prevalence of Food Allergies and Intolerances Documented in Electronic Health Records“. 4 Prof. Sigrid Elsenbruch, Uniklinik Essen DukoZy, Quarks und Co - Alles unverträglich?, ab Min. 43. 5 „PosPap_Kuhmilch_2009.pdf“. 6 „Die Gluten-Laktose-Erdnuss-Verschwörung - Newsletter“. 7 Schäfer, „Epidemiologie der Nahrungsmittelallergie in Europa“,S. 13. 8 „Nahrungsmittel-Intoleranzen: Unverträglichkeiten erkennen und gut damit leben: Amazon.de: Maximilian Ledochowski: Bücher“. 9 „Paed._Allerg._Sonderheft_NMA_2009.pdf“, 7. 10 „PubMed Central Full Text PDF“. ©Heike Dahl //
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Warum uns Plastik krank macht (Fr, 03 Mär 2017)
Impfungen Masern Röteln Globuli Homöopathie Berlin Wir sind alle mit Weichmachern "verseucht".   Weichmacher geraten immer mehr in die Kritik. Sie heißen Bisphenol A (BPA) oder Diethylhexylphthalat (DEHP) und finden sich überall in unserem täglichen Leben: in Textilien, Plastikflaschen, in Wasserkochern, im Fußbodenbelag, in unseren Smartphones, in Tabletten, in Weichspüler, Lebensmittelverpackungsfolien, in Kosmetik, auf Kassenzetteln, im Trinkwasser, im Meer, im Fisch, in der Muttermilch, in der Luft, im Staub und und und - und sie gelangen über die Nahrung und Luft in unseren Organismus, so das inzwischen ca.  90% der Menschen in den Industrieländern mit Weichmachern "verseucht" sind. Bei allen kann der krankmachende Stoff im Urin nachgewiesen werden.   // // Weichmacher Greifen Massiv ins Hormonsystem ein Die Reaktion der Politik auf neuste, erschreckende Forschungsergebnisse zeigt sich nur extrem schleppend. Zuviel Geld ist im Spiel. Dabei sind die Weichmacher höchst gefährlich, denn sie sollen krebserregend, zellschädigend und für Übergewicht und Autismus verantwortlich sein.   Die Weichmacher, besonders die Gruppe der Phtalate, greifen massiv in unser Hormonsystem ein. BPA & Co sind zwar in dem Sinn keine Hormone, aber sie verhalten sich so und besetzen durch Ihre Reaktionsfreudigkeit genau die Stellen an den Hormonrezeptoren des Körpers, die unser Hormonsystem aktivieren können. Sie benehmen sich sozusagen wie "Kuckukskinder". Sie werden ins Nest geschleust (in den Körper aufgenommen) und besetzen den Platz im Nest, animieren aber dennoch die Eltern immer weiter, sie zu füttern, bis sie am Schluss dick und rund und die anderen Kücken aus dem Nest geschmissen sind. Die Stoffe, die sich wie Hormone verhalten, ohne welche zu sein, nennt man auch Xenoestrogen bzw. Xenohormone.  
Im Falle der Xenoestrogene ist es fast so, als würden wir alle die Anti-Baby-Pille einnehmen. Allerdings nicht nur die Frauen, sondern auch die Männer und unsere Kinder sind von dieser unfreiwilligen Hormonersatztherapie betroffen. Hormone sind normalerWeise sehr fein justiert   Östrogen ist ein wichtiges Hormon im Körper aller Menschen. Frauen besitzen davon besonders viel, aber auch Männer und Kinder bilden Östrogene. Wir kennen das Östrogen ja hauptsächlich als Geschlechtshormon. Es zeigt aber weitaus mehr Wirkung im Körper. So spielt dieses Hormon eine Rolle in unserem Knochensystem, im Immunsystem, in unserem Blutsystem und es ist bedeutsam als Transportstoff für andere Hormone im Körper.   Normaler Weise besitzen wir im Organismus ein fein ausgeglichenes Hormon-System. Ein ständiges feinjustiertes Hin und Her aller Hormone. Den ganzen Tag laufen im Hintergrund, millionenfache Reaktionen ab, die wir nicht bemerken. Davon sind viele Zusammenhänge noch nicht geklärt bzw. erforscht.  Nur sehr wenige Vorgänge sind uns als offensichtliche Hormonreaktion bewusst: z.B. wenn wir uns erschrecken, wird Adrenalin ausgeschüttet, wenn wir uns freuen, Endorphin, etc. Innerhalb Sekundenbruchteile werden diese Reaktionen ausgelöst und nach kurzer Zeit wieder herunter geregelt. Aber eigentlich werden sehr viele Körperaktionen auch hormonell gesteuert.   Und nun kommt unsere Umweltbelastung ins Spiel. In Plastikgeschirr, Trinkflaschen, im Boden, in Möbeln, Spielzeug, Nahrungsmittel-verpackungen, Kosmetik - theorethisch in allem, was nicht Glas, Keramik, unbehandeltes Holz oder Metall ist, können Weichmacher, Phtalate und damit Xenohormone stecken. Durch Abrieb und Abnutzung gelangen diese dann mit der Atemluft oder Nahrung über den Magen- Darmtrakt ins Blutsystem, also in den Körper des Menschen und können im Urin nachgewiesen werden.   Doch was ist jetzt so schlimm an Xenohormonen? Wie reagiert unser Organismus, wenn wir diese aufnehmen?   Östrogendominanz beim Mann Durch das Andocken von hormonähnlichen Substanzen an unsere Hormonrezeptoren kommt es zu einer Reaktion wie durch Östrogen. Nach und nach entstehen die Symptome einer Östrogendominanz. Dies kann bei Frauen, aber auch bei Männern geschehen.    Durch diese fehlgeleitete Hormonkaskade wird, das für Männer wichtige Testosteron verdrängt. Es kommt zu Symptomen, wie: Bauch- und Brustwachstum, Übergewicht, sexueller Unlust, Impotenz, verringerter Spermienzahl sowie -qualität und verminderter Fruchtbarkeit. //
Die Muskelmasse geht zurück, so dass hier durch auch weniger Kraft aufgebaut werden kann. Es kommt zu Depression, die Männer sind weniger entschlussfreudig, weniger ehrgeizig und emotional labiler. Die hohe Anzahl von Prostata-Krebsfällen (inzwischen Krebsart Nr. 1 beim Mann) wird ebenfalls auf eine Östrogendominanz zurückgeführt. Östrogen erhöht die Teilungsrate der Zelle und wirkt Blutgefäßbildend.   Was in der Schwangerschaft gewünscht ist, z.B.  das schnelle Wachstum und die gute Entwicklung des Kindes, ist ohne Fötus schädlich für unseren Organismus. Denn hier verhalten sich andere Zellen, als wären wir schwanger. Zellen und Blutgefäße werden gebildet, vor allem in drüsigem Gewebe, wie bei der männlichen Prostata und dem weiblichen Brustgewebe. Es enstehen Tumore oder Krebs.   Östrogen-ähnliche Stoffe werden in Kosmetika verwendet   Die positive Eigenschaft der Östrogene Wasser zu binden, machen sich viele Kosmetika-Hersteller zu Nutze. Hormonwirksame Stoffe aus Pflanzen, wie z.B. Granatapfel, Soya oder Grapefruit, puffern durch die wasserbindende Eigenschaft das Unterhautfettgewebe auf, Fältchen verschwinden und Frau sieht jünger aus.  Dieses Phänomen erleben manche Frauen auch im Zyklus: die Brüste oder Beine schwellen an, Kopfschmerzen entstehen, etc. Oft steht eine, durch Hormone ausgelöste "Wasseransammlung" im Gewebe dahinter.   wie kann man die Weichmacherflut auf unseren Körper verringern? //   Zuerst und am Wichtigsten ist es, möglichst alle Umwelteinflüsse einzugrenzen und auf Naturmaterialien umzuschwenken. Um Ideen zu bekommen, wie und wo Plastik zu vermeiden ist, ist der Film Plastic Planet zu empfehlen. (siehe nebenan)   Nahrungsmittel können uneingepackt gekauft werden, z.B. bei http://original-unverpackt.de/ Kosmetika können auf Inhaltsstoffe geprüft und dann gemieden werden, mit der Hilfe von Tox-Fox, einer App, die auf Schadstoffe scannt: https://www.bund.net/themen/chemie/toxfox/
©Heike Dahl //
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Soll ich mein Kind impfen lassen, ja oder nein? (Sa, 07 Jan 2017)
Impfungen Masern Röteln Globuli Homöopathie Berlin Es geht um Gesundheit und Verantwortung   Ich werde oft gefragt, wie ich zu Impfungen stehe und ob "man" sein Kind, oder sich, impfen lassen soll, oder nicht.   Die Antwort hierzu ist sehr vielschichtig und nicht so einfach. So, wie die gesamte Debatte zu diesem Thema sehr kompliziert ist.   Es geht ja leider sogar soweit, dass Impfbefürworter oder Impfgegner sich gegenseitig anfeinden. Das Thema ist extrem emotional aufgeladen. Und ja, ich verstehe auch warum. Es bewegt die schlimmsten Ängste in uns und es geht um viel- nämlich um Gesundheit und Verantwortung.   // // Impfung ja oder Nein, ein ewiges Dilemma Wo fange ich an? Am besten so, wie ich es den Menschen erkläre, die mich nach meiner Meinung fragen. Meine erste Antwort ist immer: "Was denken Sie denn selbst zu dem Thema?"  Die meisten Eltern (ich sag jetzt mal Eltern, weil tatsächlich fast außschließlich Eltern wegen ihres Kindes fragen) antworten mir, dass sie eigentlich gern impfen möchten, denn sie haben Angst. Sie haben Angst davor, dass ihr Kind einen bleibenden Schaden davon trägt, wenn es an einer Kinderkrankheit erkrankt. Und sie haben Angst vor ihrem Kinderarzt / Ärztin, denn die meisten Kinderärzte (zumindest in Berlin) machen den Eltern gehörigen Druck, wenn diese sich gegen eine Impfung entscheiden. Und dann frage ich, warum sie denn nicht impfen? Meist bekomme ich die Antwort, dass sie auch Angst hätten, dass ihr Kind einen Schaden von der Impfung davon tragen könnte.    Das ist natürlich ein riesiges Dilemma - und ja, es ist wirklich ein Dilemma. Auch ich finde diese Situation sehr schwierig. Wie auch immer man sich entscheidet, man ist immer der/die Doofe. Eigentlich will man nur das Beste für sein Kind. Auch die Ärzte wollen das und auch die Impfgegner wollen das. Was nun?  
Impfung schützt vor Krankheit nicht   Ich erzähle dann immer meine Geschichte zu diesem Thema: Ich selbst bin ein "DDR-Kind" und durchgeimpft, wie fast alle "DDR-und BRD- Kinder, aus den Siebzigern-Neunzigern". Mein Impfausweis wurde immer ganz ordentlich geführt und in der 10. Klasse bekamen alle Mädchen im Arztzimmer in der Schule nochmal einen Piecks in den Oberarm, so zum Abschied, bevor sie in die Welt entlassen wurden. Ich sehe mich sogar noch in der Schlange stehen, in "freudiger" Erwartung der Spritze. Ich habe später im Impfbuch nachgeschaut, weil ich es nicht glauben konnte, es war aber wahrhaftig meine dritte Rötelnimpfung.   Einige Jahre später allerdings, erkrankte ich an Röteln, und zwar im Vollbild. Und das, obwohl ich einen vollständigen Impfschutz besaß. Und ich war damals auch schwanger, also genau das Worst-Case-Szenario, was man eigentlich mit der ganzen Impferei vermeiden wollte. Auch hier erinnere ich mich noch genau- die Ärztin sagte damals ganz klar: (da war dann schon "Westen") >>Der Impfstoff zu "Ost-Zeiten" wäre nicht so qualitativ hochwertig, wie heutzutage.<< Naja - ich war jung und glaubte ihr das.   UNsicherheit macht Gefügig   Einige Jahre später bekam ich meinen ersten Sohn. Diesen habe ich erst einmal "normal" impfen lassen, weil ich mit Naturheilkunde und alternativen Dingen noch so gar nichts am Hut hatte. Sowas wie Internet gab es damals auch noch nicht. Wenn ich gewollt hätte, hätte ich mir die Informationen aus Büchern holen müssen, aber welches Buch kauft man dann? Aber, das ist ein anderes Thema. Für mich kam zu dieser Zeit also nichts anderes in Frage, als das, was die Kinderärztin mir empfahl.    Impfgegner und Impfbefürworter arbeiten gleichwohl mit Angst!   Als ich mich dann, vor 19 Jahren,  anfing mit Homöopathie und alternativen Heilververfahren zu beschäftigen, begann ich auch erstmals, Alternativen zu Impfungen zu erwägen. Ich ging mit meinen Kindern zu einer Heilpraktikerin in Behandlung. Sie lehnte die Impfungen rigeros ab. Die Heilpraktikerin selbst hatte keine Kinder und verstand meine Ängste in keiner Weise. Deshalb bin ich irgendwann nicht mehr zu ihr gegangen. Genauso bin ich aber auch nicht mehr zu meiner Kinderärztin gegangen. Sie reagierte ebenfalls mit absolutem Unverständnis auf meine Frage nach Impfschäden und Alternativen. Ich hatte Angst und zwar vor meiner Heilpraktikerin und vor meiner Kinderärztin. Ich fühlte mich mit dem Thema absolut im Stich gelassen.   Nachdem ich dann jahrelang verschiedene naturheilkundliche, alternativmedizinische und medizinische Ausbildungen hinter mich gebracht habe und da ich am eigenen Leib erfahren habe, dass Impfungen nicht immer vor Krankheit schützen, fühlte ich mich sicher genug, zusammen mit meinem Mann zu entscheiden, dass wir die jüngeren Kinder zu diesem Zeitpunkt nicht impfen lassen.   Kinderkrankheiten muss man auch Händeln können   Solange keine Kinderkrankheit ansteht und die Kinder gesund sind, fühlt sich "Nicht.-Impfen" natürlich gut an. Doch irgendwann kamen Windpocken. Die haben alle ganz gut weggesteckt. Es war zwar schon anstrengend, aber der Juckreiz war gut zu händeln und sieben Tage krank-zu-Haus, war auch irgendwie mach- und organisierbar.  Als die beiden jüngeren Kinder gleichzeitig an Keuchhusten erkrankten (die Großen waren ja geimpft), hat uns das allerdings schon sehr herausgefordert. Neben den Symptomen der Kinder: Tag und Nacht Husten, Würgen, Luftnot und Erbrechen, musste eine/r von uns natürlich wieder der Arbeit fern bleiben und die Kinder bekümmern.   Wenn mich also Eltern nach Impfungen fragen, frage ich auch immer zurück: können Sie 2-4 Wochen zu Hause bleiben, ohne ihren Job zu verlieren? Denn ein Kind mit Keuchhusten darf nicht zur Schule oder in die Kita und später, wenn sich die Wäscheberge türmen, weil man jede Nacht das Bettzeug wechseln muss und man nächtelang nicht geschlafen hat, ist man auch nicht wirklich arbeitsfähig.   Schaffen Sie es, bei Ihrem Kind zu sitzen, wenn es über mehere Tage hinweg 40 Grad Fieber hat? Denn niemand, außer sie selbst, sitzt am Bett ihres Kindes, in der Nacht. Weder die Heilpraktikerin noch die Ärztin, weder der Impfbefürworter noch der Impfgegner. Die Zeiten, wo wir in Großfamilien und Mehrgenerationen zusammen gelebt haben, die Großeltern sich bei Krankheit um ihre Enkel kümmerten und abends dann noch das Essen auf dem Tisch stand, wenn man selbst nach Hause kam- diese Zeiten sind nicht mehr. Können Sie die Pflege eines oder mehrerer schwerkranken Kinder in ihren Alltag wirklich leisten? Wenn sie diese Frage für sich beantworten können, werden Sie wohl auch wissen, ob sie impfen lassen, oder nicht.   Gut - also wir haben das geschafft, aber wer diesen Weg geht, darf ihn nicht gehen, weil ihm irgend jemand dazu geraten hat, sondern er/sie muss ihn gehen, weil er/sie davon absolut überzeugt ist, dass dies der richtige Weg ist.   Impfungen haben Nebenwirkungen   Und natürlich sind wir Heilpraktiker/innen die, in deren Praxen sich die Kinder und ihre Eltern einfinden, die einen Impfschaden nach einer Impfung davon getragen haben. Das habe ich und Kollegen/innen schon mehrfach erlebt. In den meisten Fällen werden diese vorher von den Ärzten abgewiesen und es wird behauptet, es gäbe kein Zusammenhang zur Impfung. Eine Kollegin bekam einen rollstuhlpflichtigen Impfschaden ihres Kindes, nach 20 Jahren "Kampf vor Gericht" endlich anerkannt. Diese Szenarien bringen uns dazu, Impfungen in Frage zu stellen und über Alternativen nachzudenken.   Fakt ist: An Kinderkrankheiten können Kinder Sterben   Und zu guter Letzt muss ich auch noch einmal für die, von den "Impfgegenern" gescholtenen Ärzte (mit denen ich Rahmen meines Studiums zusammen studiert und diese gut kennengelernt habe) in die Bresche springen. Ein Kinderarzt mit einem Durchlauf von mind. 100 Kindern pro Praxistag sieht natürlich das ein oder andere Kind mit schweren Folgeschäden, zum Beispiel nach einer Maserninfektion. Oder es stirbt ihm/ihr ein Kind mit Meningokokken unter den Händen weg. Was soll ein Arzt denn sagen, wenn er so etwas erlebt hat? Natürlich wird er empfehlen zu impfen, als einzig logische Erklärung aus seinem wissenschaftlichen Wissensstand heraus. Denn auch er will nur das Beste für seine Patienten.   Wie sehr sich Ärzte angeblich von der Pharmalobby manipulieren lassen, will ich an dieser Stelle gar nicht beurteilen. Ich bin der festen Überzeugung, dass diejenigen, die mit und für Patienten arbeiten, dies nach besten Wissen und Gewissen, zum Wohle des Patienten, aus ihrem jeweiligen und verfügbaren Kenntnisstand tun.   Worst-Case geht mit oder Ohne Impfung   Aber selbst, wenn man geimpft ist, kann "man" trotz allem erkranken, so wie ich es am eigenen Leib erfahren habe. Worst-Case geht also mit, oder ohne Impfung. Und wenn das geimpfte Kind dann während einer Maserepidemie in die Kita oder Schule geschickt wird, weil man sich in Sicherheit wähnt? Bei den Masernepidemien in Berlin waren unter den Erkrankten 1/5 Geimpfte. Sind da die Impfstoffe (wie mein DDR_Impfstoff) auch von schlechter Qualität gewesen?   Die Frage nach dem Für oder Wider kann und will ich nicht beantworten. Diese Frage muss sich jede/r selbst beantworten. Es bleibt also immer noch das Dilemma. Nur das eine: Man kann nie auf alles vorbereitet sein, niemand kann vor Allem beschützt werden. Weder mit, noch ohne Impfung. ©Heike Dahl //
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Die 10 wichtigsten Tipps, um gesund durch Herbst und Winter zu kommen (Tipp 4) (Do, 10 Nov 2016)
Gesund durch Herbst & Winter Globuli Homöopathie Berlin Warum Stress auch unser Immunsystem stresst   Was macht uns krank? Im Winter sind wir der mitteleuropäischen Kälte ausgesetzt, unser Körper und unser Gefäßsystem ist angestrengt bemüht, uns warm zu halten. Alles ist zusammengezogen, wir bibbern, um die Muskeln zu durchbluten, die Körperoberfläche und damit den Wärmeverlust zu verringern. Meist gibts ne kalte Nase, einen kalten Kopf und kalte Füße. Dadurch sind wir vor allem im Kopfbereich schlechter durchblutet und in den Bereichen, wo weniger Blut hinkommt, sind auch weniger Abwehrstoffe aktiv.   Besonders im Kopfbereich, durch Mund und Nase können Keime gut in unseren Körper eindringen und sich ausbreiten. Im letzten Artikel schrieb ich darüber,  was Sie tun können, um Kältestress im Winter zu verringern. In dem neuen Artikel erfahren Sie, warum zusätzlicher, z.B. psychischer Stress unser Immunsystem noch mehr schwächt und welche schwerwiegenden Konsequenzen das für uns hat.   // Stress ist nicht gleich Stress Kurz mal im Stress zu stecken ist nicht gefährlich. Darauf ist unser Körper und unser Immunsystem eingestellt. Unser angeborener Fluchtmodus (und nichts anderes ist Stress) hilft uns, zu überleben. Durch Adrenalin wird der Kreislauf angekurbelt, das Herz klopft schneller, der Blutdruck steigt. Jetzt werden wichtige Organe versorgt, andere Stoffwechselvorgänge werden reduziert, zum Beispiel  die Verdauung. Aber auch die Neubildung von Zellen wird verringert, Enzyme sind weniger aktiv. Ist der Stress vorbei, wird das Adrenalin wieder herunterreguliert und unser Körper arbeitet wieder im "normalen" Stoffwechsel.   Die WHO bezeichnet Stress als Eine der größten Gesundheitsgefahren unseres Zeitalters   Doch chronischer, lang anhaltender Stress ist weitaus gefärlicher als kurze Stressphasen. Nicht nur für unsere Körperstrukturen: Hirn, Herz, Horomone und Gefäße des Körpers, sondern auch für unser Immunsystem.   Jede Erregung im Gehirn kann den Energieverbrauch in diesem Bereich verdoppeln bis verdreifachen. Die Neuroendokrinen Stoffe (Botenstoffe) und das sympathische Nervensystem werden angekurbelt. Da wir als Menschen, wir als Organismen, aber ein geschlossenes Energiesystem sind, muss für die Gehrin- + + - Leistung, an anderer Stelle genausoviel abgezwackt werden, um das Defizit auszugleich. (- -)   Entscheidend ist dabei die Dauer dieses Prozesses. Befinden wir uns Wochen-, Monate- oder Jahrelang in einem Stresszustand, folgt unweigerlich danach eine ebenso lang dauernde Erschöpfungsphase. Es ist daher ein Irrtum zu denken, dass man jemals etwas dazu gewinnt, wenn man besonders viel tut. Aber dazu in einem späteren Artikel mehr.   Doch auch schon während einer tagelang anhaltenden Stressphase ist unser Körper weniger vor Infekten geschützt und anfälliger für schwere und chronische Erkrankungen.   Die Immunabwehr wird herunter gefahren, unsere Killerzellen und unsere körpereigenen Enzyme sind weniger aktiv und wirksam.   Bei Stress werden viele Vorgänge im Körper herunter reguliert. Unter anderem auch unsere Verdauung. Der Darm erbringt nicht nur 80% der Immunleistung. Nur durch eine funktionierende Verdauung können wir auch lebenswichtige Enzyme über die Nahrung aufnehmen. Andere Enzyme werden zwar auch vom Körper selbst bereit gestellt, aber es geht weder ohne die einen noch die anderen.   Unsere Enzyme sind äußerst wichtig. Wir benötigen sie unter anderem zum Zellbau und zur Regeneration. Läuft hier etwas schief, geht das an unsere Substanz. Unsere Zellen werden immer und immer wieder nach dem selben Bauplan gefertigt. Der Bauplan ist unsere DNA und unsere Enzyme sind die Kopierer. Arbeiten die Enzyme weniger aktiv oder fehlen bestimmte Enzyme, kann es zu Krankheiten und Fehlfunktionen, bis zum Krebs kommen.   Unser Körper ist eine Fabrik mit verschiedenen Abteilungen   Ganz grob könnte man unseren Körper und die Arbeit, die er leistet, mit einer Fabrik vergleichen. Es gehören viele verschiedene Abteilungen dazu, um die Fabrik am Laufen zu halten. Wir schauen uns jetzt nur eine kleine Abteilung der Enzymabteilung an, selbst bei den Enzymen gibt es weitere Unterabteilungen. Es soll nur der Veranschaulichung dienen.   Also, die Enzyme sind die Angestellten, die am Laufband stehen und jeden Tag die selbe Arbeit machen. Zuverlässig, still und leise kopieren sie unsere Baupläne (die DNA), um unsere Zellen z.B. zu regenerieren. (Die schadhaften, abgenutzten Zellen, werden in der Nachbarabteilung aussortiert.)  Sind wir jung, sind unsere Angestellten auch noch fit und schnell. Ab und zu muss noch geübt werden, aber im Großen und Ganzen läuft alles problemlos. Werden wir älter, kommen auch unsere Angestellten in die Jahre. Hier gibts dann zwar mehr Routine, aber ab und zu stellt sich hier und da mal ein Zipperlein ein. Aber immer noch: alles läuft weiterhin problemlos und ganz selbstverständlich. Schön alles routiniert und entspannt.   Nun kommt der Stress ins Spiel. Der Stress ist der Faktor, der im Gehirn das doppelte oder dreifache an Energie benötigt. Wir setzen das in der "Fabrik" um, indem wir einem anderen Sektor (Gehirn) also mehr Energie zuteilen, dafür hier am Fließband, bei den Kopierern, welche abgezwacken. Hier (und in anderen Teilen der Fabrik) werden also die Hälfte der Angestellten kurzfristig auf Eis gelegt. Hält die Energieverschiebung längere Zeit an, werden die Angestellten aus diesem Bereich sogar entlassen. Der Angestellte schleppt sich krank auf Arbeit Burnout Burn out Test AVEM Homöopathie Berlin //   Auf die Hälfte reduziert, schleppt sich der eine oder andere Angestellte auch noch krank auf Arbeit, damit er seinen Job nicht auch noch verliert oder weil er so verantwortungsbewusst ist und weiß, dass die anderen sonst noch mehr schufften müssen. Die Arbeit wird also trotzdem gemacht, muss ja auch, geht gar nicht anders. Deshalb werden die Arbeitskräfte, die noch da sind, jetzt die Strecke überbrücken und hin und her rennen, wo vorher, für den reibungslosen Ablauf, die Teile einfach nur zack zack herum gereicht wurden. Was wird wohl passieren, was meinen Sie?   Die Arbeiter geben immer ihr bestes, denn sie sind loyal. Aber ab und an fällt mal ein Teil runter, weil der eine zu spät zugegriffen hat. Er war einfach müde und erschöpft. Es ist ihm einfach aus der Hand gerutscht.
Oder an einem anderen Platz stapeln sich inzwischen schon ein paar Stoffe, weil der Angestellte dort zitternd und schwitzend steht. Er hat Fieber und kann seinen Job einfach nicht mehr so schnell wegarbeiten, selbst wenn er möchte.   Irgendwann, wird erst dieser Kollege, später dann die Abteilung, weiter später dann die Fabrik zusammenbrechen. Anfangs kann der Prozess noch kompensiert werden. Zum Beispiel mit Motivation und Leistungsanreizen, vielleicht auch Versprechen, dass es ja nicht ewig so bleibt. Die Arbeiter laufen schneller und arbeiten länger, gehen später nach Hause zu ihrer Familie und treten einfach im Alltag kürzer, mit noch weniger Möglichkeiten sich zu erholen.... Denn im Großen und Ganzen ist es immer noch der gleiche Energiekreislauf. Die Menge bleibt immer gleich, es wird dann eben woanders abgezwackt und dann hier oder da minimiert. Ein Mehr gibt es nicht.   Beklemmendes Szenario   Und, was passiert mit Ihnen, wenn Sie dieses Szenario lesen? Einige werden sagen: "Es fühlt sich an, wie in meinem Leben und wie auf meiner Arbeit. Ich renne und renne (oder ich mache und mache) und habe das Gefühl, es doch nicht zu schaffen."   So wie im Außen alles zuviel ist, genauso sieht es aber auch in uns aus. Unser Körper wird "geschunden" und schafft bestimmte, wichtige Dinge nicht mehr. Zum Beispiel kann die Immunität nur noch teilweise gewährleistet werden. Wir werden schneller und schwerer krank und wir brauchen länger, um wieder gesund zu werden. Auf diesem Weg versucht unser Organismus sein Energiesystem wieder auszugleichen. Manchmal gelingt dies noch, manchmal ist man dann 6 Wochen am Stück krank.   Bei lang anhaltendem Stress kommt im Laufe der Zeit außerdem unweigerlich Frust, Ärger und  eine psychische Erschöpfung hinzu, welche zu Sinnlosigkeitsgefühlen, Burnout und Depressionen führen kann.    Im nächsten Artikel lesen Sie, wie Sie diesen Kreislauf durchbrechen und mit weniger Stress ihr Leben genießen können. Hier können Sie kostenlos online testen, ob Sie Burnoutgefährdet sind, oder sich "nur" in einer Schwächephase befinden.  In weiteren Teilen lesen Sie: Was Sie tun können, um mit weniger Stress durchs Leben zu gehen. Die wichtigen Tipps, wie Sie gut durch Herbst und Winter kommen. Unser Darmmikrobiom erledigt 80% unserer Immunarbeit (Demnächst) Erste Anzeichen eines Infektes, was kann ich jetzt tun? (Demnächst)   ©Heike Dahl //
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Die 10 wichtigsten Tipps, um gesund durch Herbst und Winter zu kommen (Tipp 1-3) (Sa, 01 Okt 2016)
Gesund durch Herbst & Winter Globuli Homöopathie Berlin (c) AnjaLehmann Einfache Regeln bringen uns Gesünder durch Herbst & Winter   Vor allem, wenn die Temperaturen schwanken (morgens frieren wir, am Nachmittag kommen wir ins schwitzen) - besonders in dieser Zeit ist unser Immunsystem gestresst und muss sich erst einmal auf die erhöhten Anforderungen einstellen. Wir können es dabei mit einfachen Regeln unterstützen.   1) Wärme suchen, Kälte meiden   Das A und O zur Erkältungsprophylaxe ist das Meiden von Kälte. Dabei sollten nicht nur  kalte Füße verhindert werden. Empfindlichen Personen empfehle ich sogar, um kalte Speisen (zB. Salate) und Getränke einen Bogen zu machen. Dazu  ...... // .... gehören auch gekühlte Getränke für Kinder. Eiskalte Softdrinks aus dem Kühlschrank müssen im Magen aufgewärmt werden, dabei geht Energie verloren, welche dem Immunsystem dann nicht mehr zur Verfügung steht.   2) aufsteigendes Fußbad Vor allem Frauen leiden unter kalten Füßen. Hier kann das aufsteigende Fußbad unterstützen. Dies ist ganz einfach anzuwenden:   Abends vor dem Schlafengehen wird eine Schüssel gefüllt mit Wasser ca. 37 Grad = Handwarm, Handtuch und weiteres Wasser (zB. im Wasserkocher) neben dem Bett bereit gestellt. Alles muss soweit fertig sein, dass man dann nicht noch einmal aufstehen und durch die Wohnung laufen muss, sondern direkt als letztes vor dem Bettgang einfach die Beine ins Bett schwingen und einschlafen kann. (also vorher Zähne putzen und auf Toilette gehen ;-)      Ist alles vorbereitet, kann es losgehen: Die Schüssel wird mit handwarmen Wasser so gefüllt, dass die Füße mindestens bis zum Knöchel mit Wasser bedeckt sind. Sobald man sich etwas entspannt hat, beginnt man mit dem Einfüllen des heißen Wassers, ganz kontinuierlich und langsam, so dass es sich immer angenehm anfühlt. Vorsichtig, dass das heiße Wasser die Füße nicht verbrüht. Dabei geht es nicht um "Höher-Schneller-Weiter", sondern um ein Wohlgefühl. Die Steigerung der Temperatur soll eher kontinuierlich über die nächsten 14 Tage erfolgen und nicht innerhalb eines Fußbades. Nachgegossen wird soviel heißes Wasser wie möglich, aber es muss aushaltbar und angenehm bleiben. // Insgesamt sollte das Fußbad ca. 20 Minuten dauern. Nach dieser Zeit werden die Füße nur noch abgetrocknet und sofort unter die Bettdecke gesteckt, so dass sich das erhitzte Blut der Fußregion auch in den oberen Körperabschnitten, zum Beispiel in der Beckenregion verteilen kann. Daher ist es wichtig nicht noch einmal aufzustehen und herumzulaufen, sondern direkt die Beine hochzulegen. Die Utensilien sollten zwar kindersicher zur Seite gestellt, wenn möglich, aber erst am nächsten Morgen weggeräumt werden.   Das ganze Procedere wird jeden Abend wiederholt, mindestens 14 Tage lang. Dabei kann die Temperatur Tag für Tag immer weiter gesteigert werden, da sich unser Organismus anpasst und Hitzetolerater wird. Zu Verbrühungen darf es natürlich trotzdem niemals kommen. Nach 14 Tagen ist eine Pause von einer Woche ratsam, dann kann ein neuer Zyklus beginnen.   Das aufsteigende Fußbad wirkt Immunstärkend und als Erkältungsprophylaxe. Doch diese einfache Maßnahme kann auch bei Schlafstörungen und Frauenproblemen helfen. Auf Grund der Durchwärmung der Beckeregion sollen Menstruationsprobleme gelindert, die Durchblutung der Beckenregion verbessert werden und damit bei Kinderwunsch, Endometriose und Libidoverlust hormonregulierend bzw. anregend wirken.   3) Hühnerbrühe und / oder Rinderbrühe Winter Hühnerbrühe Globuli Berlin Homöopathie Hühnerbrühe Unsere Mütter, Ur- und Großmütter wussten es schon: Eine Suppe wärmt von innen und gibt Kraft. Früher stand immer ein Topf auf dem Herd und köchelte vor sich hin. Hineingeworfen wurden alle Gemüsereste aus der Küche und wenn man Geld hatte, noch ein Stück Fleisch oder Knochen.   Durch die lange Kochzeit gehen zwar erst einmal die Vitamine verloren, doch geschmacklich und energetisch wird die Suppe aufgewertet. Die Mineralstoffe und die wichtigen Spurenelemente des Gemüses und des Fleisches können später durch die Brühe in unseren Körper gelangen. Schnippelt man kurz vor dem Servieren noch das Lieblingsgemüse hinein, wird die Suppe doch noch um einige Vitamine bereichert.   In der heutigen Zeit kann eine gesunde Brühe natürlich nur durch gute Produkte mit hoher Qualität erfolgen.  Biofleisch und Gemüse oder vom Hersteller des Vertrauens setze ich voraus, um eine gesunde und gehaltvolle Brühe herzustellen.   Hühnersuppe vom Biohuhn sollte mind. 2-3 Stunden auskochen, so dass das Fleisch fast von alleine vom Knochen fällt. Rinderfleisch und Markknochen sollten mind. 8 Stunden kochen. Die Suppe kann auch immer wieder mit etwas Wasser aufgefüllt und weitergekocht werden. (Natürlich niemals ohne Aufsicht lassen) Durch das lange Kochen lösen sich wichtige Stoffe aus dem Fleisch, zum Beispiel Zink aus dem Hühnchen. Zink ist ein besonders wichtiges Spurenelement für die Immabwehr.   Die wärmende und nährende Suppe ist nicht nur gut für den inneren Wärmehaushalt in der kalten Jahreszeit. Unser Energiehaushalt wird entlastet. Die freigewordenen Kapazitäten kommen dann anderen wichtigen Körpersystemen zu Gute.   Zu guter Letzt ist eine Suppe auch noch ein Seelentröster. Sie entspannt den ganzen Menschen. Denn richtig heiß kann man die Kraftsuppe nicht einfach herunter schlingen, sondern darf diese nur Schlückchen für Schlückchen mit viel Zeit genießen.   Ich empfehle in der kalten Jahreszeit, einmal pro Tag einen Teller Brühe.   // Vortrag zum Thema:  Gesund durch Herbst & Winter - in der Praxis am Ostkreuz Mehr Tipps und Tricks erfahren Sie am 07.11.2016 von 18 bis 19:30 Uhr von mir persönlich. Ich lade zum Vortrag in meine Praxis am Ostkreuz in Berlin Friedrichshain ein.    In diesen kurzen und knackigen anderthalb Stunden gebe ich Ihnen viele Infos, wie Sie gut durch die kalte Jahreszeit kommen können.   Neben naturheilkundlichen Tipps rund um das Thema Erkältungskrankheiten gebe ich Ihnen auch einen PdF-Spickzettel sowie eine Anleitung über die Anwendung der wichtigsten homöopatischen Mittel Ihrer Hausapotheke, für die Infektzeit, mit auf den Weg.   Kosten: 10 Euro pro Person   Wegen der begrenzten Räumlichkeit gibt es eine begrenzte Teilnehmerzahl, daher ist eine Teilnahme nur mit Anmeldung möglich. (hier klicken)    IM Teil 2 lesen Sie  (erscheint demnächst) Tipp 4)  Stress stresst auch das Immunsystem Tipp 5)  Unser Darmmikrobiom erledigt 80% unserer Immunarbeit Tipp 6)  Erste Anzeichen eines Infektes, was kann ich jetzt tun?   ©Heike Dahl //
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Kann Borreliose naturheilkundlich behandelt werden? (Sa, 17 Sep 2016)
Insektenstich Borreliose Zeckenstich Homöopathie Berlin Zecke auf der Haut Nicht Jede Zecke macht eine Borreliose   Doch in Berlin / Brandenburg steigt die Zahl der infizierten Zecken kontinuierlich an. Daher ist ein sicherer Schutz beim Wald- und Wiesenspaziergang unbedingt anzuraten.   Dabei sollte man sich auf keinen Fall auf Insektenschutzmittel allein verlassen.  Es gibt zwar schützende Repellentien. Doch Zecken krabbeln auch in die Kleidung und verbleiben dort über meherere Tage und saugen sich dann am Körper fest, wenn man gar nicht mehr damit rechnet.    Doch wie kann man vorgehen, wenn man eine Zecke am Körper entdeckt hat. Muss man sofort Antibiotika einnehmen, oder reichen naturheilkundliche Maßnahmen aus?   // die besten Schutzmaßnahmen: Lange Hosen, Strümpfe + Körper Absuchen Plant man einen Wald- und Wiesenspaziergang, sind lange Hosen, Strümpfe und geschlossene Schuhe anzuraten. Um zu verhindern, dass die Zecken über die Schuhe in die Hosenbeine klettern, zieht man die Stümpfe über die Hosenbeine, so dass kein Einstieg in die Hose möglich ist. Langärmlige Shirts schützen ebenfalls besser als kurze.  Die Tiere sitzen nicht auf Bäumen, können jedoch relativ schnell beim Vorbeigehen vom Gras, Büschen und Waldboden aufgenommen werden und nach oben krabbeln.   Zu Hause angekommen, müssen alle Kleidungsstücke kräftig ausgeschüttelt, besser noch gewaschen werden. Die Zecken verbleiben in Hosenbeinen über meherere Tage und saugen sich beim erneuten Anziehen dann auf der Haut fest.   Alle Wald- und Wiesengänger sollten sich am Abend auf Zecken absuchen. Dabei halten sich die Sauger manchmal an nicht einsehbaren Stellen auf. Besonders der Kopf und Kopfbereich (Nacken und hinter den Ohren) sind zu inspizieren. Aber auch in andere Falten und Kuhlen schauen (zB. Achsel, Kniekehle, Bauchnabel).   Nur Präzesionspinzetten zum Entfernen von Zecken Verwenden Borreliose Zecke Zeckenzange Berlin Homöopathie So sollten Zecken auf keinen Fall entfernt werden (Foto: Fotolia © Falk) Hat sich eine Zecke auf dem Körper festgesaugt, sollte man auf keinen Fall in Hektik verfallen und an der Zecke mit den Fingern rumziehen. Es könnte sonst passieren, dass der Körper der Zecke zerquetscht und damit der Zecken-Mageninhalt in unser Blutsystem gedrückt wird. Damit werden möglichen Infektionen Vorschub geleistet.   Besser ist es, zum Entfernen der Spinnentierchen eine extrem spitze Pinzette (eine sogenannte Präzesionspinzette) vorrätig zu halten. Zeckenkneifzangen, Zeckenkarten oder andere breitere Pinzetten (siehe Foto) sind ebenfalls eher ungeeignet, da manche Zecken noch so klein sind, dass man sie auch mit diesen Hilfwerkzeugen quetscht, drückt oder verletzt.   Mit der Präzesionspinzette geht man direkt an den Kopf des Tieres, der meist tief in der Haut sitzt und zieht diesen heraus. Keinesfalls am oberen Teil des Körper ziehen, da dieser reißen könnte und dabei der Kopf in der Haut verbleibt und der Inhalt der Zecke in den menschlichen Blutkreislauf gelangen kann.   // Zecken im Labor untersuchen lassen Entfernt man die Zecke vorsichtig, ist die Chance hoch, dass ein mögliches Eindringen von Borrelien abgewehrt werden kann. Je kürzer ein Tier am menschlichen Körper gesaugt hat, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass eventuell vorhandene Borrelien auf den Menschen übertragen wurden.   Man geht heute davon aus, dass, wenn eine Zecke Borrelien enthält, diese erst nach ca. 18-24 Stunden Saugzeit in den Menschen gelangen. Aber auch nicht jede Zecke besitzt diese krankmachenenden Bakterien. In Brandenburg ist derzeit ca. jede 3. Zecke betroffen.  2014 kam es im Bundesland Brandenburg zu 5000 Borreliosediagnosen. Um zu testen und sicher zu sein, ob die Zecke mit Borrelien belastet war, kann man das entfernte tote Tier ins Labor schicken und dort testen lassen. Es gibt verschiedene Labore in Deutschland, hier ist nur ein Beispiel als Link.   Nachgewiesene Borrelien heisst nicht, dass man auf jeden Fall an Borreliose erkrankt Der menschliche Organismus kann im besten Fall die Erreger, die in den Körper gelangen, mittels seines Immunsystems eliminieren. Dann passiert in der Regel nichts. Es kann eventuell Fieber auftreten oder einige Tage Schwächegefühle. Erst einmal ist das nicht beunruhigend, denn es könnte sich um eine normale und gesunde Abwehrreaktion handeln. Der menschliche Organismus ist in jeder Phase einer Erkrankung in der Lage gegen diesen und andere Erreger vorzugehen und in dem Fall die Borrelien zu bekämpfen. Vorraussetzung hierfür ist aber ein gesundes und funktionierendes Immunsystem.    Unser Immunsystem wird durch ein stressfreies und ausgewogenes Leben unterstützt, durch gesundes Essen und ausreichend körperliche Tätigkeit, aber auch genügend Schlaf. Leider leisten wir uns den Luxus eines solchen Lebens selten und somit besteht die Möglichkeit, dass das körpereigene Immunsystem nicht alleine mit einem Erreger fertig wird und Krankheitssymptome erscheinen. Die Symptome einer Borreliose sind sehr vielfältig und werden meist erst nach Monaten der Diagnostik erkannt. Die Symptome und Phasen der Borreliose lesen Sie hier.   Antibiotika gelten als "Must-Have" bei auffälligem Borrelienbefund In der Schulmedizin wird bei einem Borrelienbefund im Blut in jedem Fall mit Antibiotika behandelt. Die antibiotische Behandlung ist in den ärztlichen Leitlinien festgeschrieben und wird von den meisten Ärzten auch so vertreten. Eine 100%ige Sicherheit, Borrelien wieder aus dem Körper zu bekommen bieten Antibiotika aber nicht.   Die Behandlung einer manifesten Borreliose ist nicht nur schulmedizinisch schwierig. Auch in der naturheilkundlichen Praxis obliegt die Behandlung einem erfahrenen Therapeuten. Der an Borreliose Erkrankte sollte für seine Genesung bereit sein, auch grundsätzliche Lebensgewohnheiten zu überdenken und zu ändern.    Borreliose komplementär behandeln In einer Anamnese wird der Therapeut mit dem Betroffenen einen Therapieplan erarbeiten, welcher das Immunsystem dahingehend stärkt, dass die Borrelien im Körper soweit minimiert werden, dass Symptome verschwinden oder sich nicht weiter verschlechtern.   Die erste Maßnahme ist der Aufbau des Darmmilieus. Durch eine Hochdosis- & Langzeitantibiose besteht die Möglichkeit, dass das Darmmikrobiom Schaden genommen hat. Der Aufbau des Darmmikrobioms durch Präparate aus der Apotheke sollte schon parallel zur antibiotischen Therapie begonnen werden, um Beeinträchtigungen zu vermeiden.   Eine eingeleitete Ordnungstherapie (Lenkung zur Lebensführung) und mehr Ruhe im gestressten Alltag führen dazu, dass der Organismus besser regenerieren und sich der Betroffene wieder erholen kann. Tipps zu Ernährung und Verhalten (zB. Saunieren) unterstützen ebenfalls die Abwehrkräfte.   Phytotherapeutische Begleitung zur Unterstützung (z.B. durch Karde oder Mariendistel) von konstitutionell geschwächten Organen verbessert die Entgiftung und wirkt über diesen Weg entlastend auf den Organismus. Homöopathische Arzneien können individuell verordnet, die Lebenskraft und das Immunsystem stärken. ©Heike Dahl //
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Nur DEET hilft gegen Mückenstiche, doch wie sieht es mit den Nebenwirkungen aus? (Mi, 17 Aug 2016)
Insektenstich Mückenstiche vorbeugen Homöopathie Berlin Insektenstiche vorbeugen DEET - das Insektenabwehrmittel unter der Lupe   Mücken, Bremsen und Zecken können nicht nur massiv bei Freizeitaktivitäten, beim Sport oder im Schlafzimmer stören, sie können auch schwerwiegende Krankheiten (z.B. Borreliose) und vor allem bei Kindern starke Schwellungen an der Einstichstelle hervorrufen. Deshalb ist ein gut wirksames Insektenabwehrmittel immer eine gute Option. Stiftung Warentest gab die Empfehlung nur für Produkte, die DEET enthalten heraus.   In zwei vorigen Artikel habe ich mich mit der ganzheitlichen und homöopathischen Behandlungsmöglichkeit von Insektenstichen und Schwellungen beschäftigt. In dem aktuellen Blogartikel gehe ich noch einmal etwas genauer auf einen den Wirkstoff DEET zur Insektenabwehr und dessen Nebenwirkungen auf den menschlichen Organismus ein.   // DEET kann in seltenen Fällen Epilepsie auslösen Eigentlich wurde DEET (Diethyltoluamid) 1946 für den Einsatz von Soldaten entwickelt und erst 1965 zur Anwendung als Insektenabwehrstoff für den/die Normalbürger/in zum Kauf frei gegeben.   Jährlich benutzen ca. 200 Millionen Menschen ein Insektenabwehr-Produkt, welches DEET enthält. Man schätzt die Benutzung insgesamt auf  8 Milliarden Mal pro Jahr. Vergleichsweise selten sind Fälle aufgetreten, bei denen es zu Nebenwirkungen oder heftigeren Problemen gekommen ist.   Harmlose Nebenwirkung sind die Reizung der Augen und Schleimhaut. Doch das DEET selbst wirkt als Hemmstoff eines Enzyms, welches vor allem im Zentralnervensystem eine Rolle spielt. Deshalb sind schwerwiegendere Probleme vor allem Nebenwirkungen im Nervensystem:   DEET kann zu Wahrnehmungsstörungen, Schlafstörungen, Taubheitsgefühlen und Kribbeln, bei großflächiger Anwendung auch zu Hirnschädigungen und sogar zu Epilepsie führen, was jedoch nur bei einer von 100Millionen Anwendungen aufgetreten sein soll.   Offiziell wird eine Anwendung für Kinder unter 3 Jahren, Schwangere und Stillenende nicht empfohlen. Ich würde die Empfehlung unter einem ganzheitlichen Gesichtspunkt erweitern, auf:   Alle Menschen, welche... extrem empfindlich auf Störungen ihres Nervensystems reagieren, Geschmacks- Geruchs- und Gehörüberempfindlichkeit aufweisen, auf Strahlung, Magnetismus und Elektrosmog reagieren, die in Stresssituationen unter Schlafstörungen leiden, die psychisch labil sind oder Menschen, die schon einmal einen epileptische Anfall erlitten haben, sollten Produkte, die DEET enthalten, nicht benutzen.   Habe ich eine labiles Nervensystem? Querfurchen auf der Zunge als Zeichen für empfindsames Nervensystem (c) Heike Dahl Hans-Dieter Bach, ein bekannter deutscher Antlitzdiagnostiker, beschreibt in seinen Büchern (zB. Krankheit und Zunge), dass er die quergefurchte Zunge bei Patienten vorgefunden hat, die empfindsam sind und vor allem mit Symptomen im Bereich des Nervensystems reagieren.   Sollten Sie also beim Blick in den Spiegel ebensolche Zungenzeichen sehen und auch andere Symptome, wie schnelle Erregbarkeit, Schlafstörungen durch Kleinigkeiten, etc.  finden, dann sollten Sie von der Benutzung DEET-haltiger Insektensprays Abstand nehmen.   DEET haltige Sprays sind: Anti Brumm Forte und Nobite Hautspray DEET  Quelle: https://www.test.de/medikamente/selbstmedikation/haut/insektenstiche/insektenstiche/insektenabwehrmittel/   Lesen Sie hier über die Möglichkeit alternativer Insektenschutzmaßnahmen. Ätherische Öle wurden zwar weniger Wirksam getestet, haben jedoch auch weniger Nebenwirkungen. // ©Heike Dahl //
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Phimose bei Kleinkindern nicht voreilig operieren (Mi, 03 Aug 2016)
Phimose Babys Kleinkinder Homöopathie Berlin (c) Fotolia.de_satura Eine Vorhautverengung ist ein natürlicher Schutzmechanismus Bei der Geburt haben die meisten Jungen noch eine Vorhautverengung. Diese ist ein natürlicher Schutzmechanismus, um die Eichel und die Harnröhre vor dem Eindringen von Erregern und Fremdsubstanzen zu schützen. Erst im Laufe der kindlichen Entwicklung weitet sich dieser Schutz. Mit 2 Jahren liegt er bei 50% der Jungs immer noch vor. Erst wenn jenseits des 3. Lebensjahres immer noch eine Engstellung vorhanden ist, spricht man von Verklebung oder Phimose.   Eine Manipulation in diesem Bereich ist in der Regel nicht nötig. Nur wenn es zu Entzündungen oder zur Verklemmung des Harnstrahls kommt, muss gehandelt werden. // Phimosen OP´s werden zu voreilig empfohlen Eine OP wird häufig viel zu früh empfohlen. Doch nötig ist diese nur, wenn sich der Bereich am Penis entzündet, oder der Harnstrahl kaum noch abfließen kann. In den meisten Fällen reguliert sich eine Verklebung im Laufe der Zeit, spätestens jedoch mit dem Einsetzen der Pubertät, da es hier zu einer vermehrten Testestoronausschüttung kommt.   Grund für eine längeranhaltende Phimose ist nicht selten ein Östrogenüberschuss beim Jungen. Dieses hormonelle Ungleichgewicht kann einerseits veranlagt sein und wird andereseits immer häufiger bei unseren Kindern festgestellt. Umweltgifte, die hormonähnlich wirken (Xenohormone) haben immer häufiger gesundheitlichen Einfluss in unserem Organismus, auch schon bei Babys und Kleinkindern.   Phimose ist oft ein Zeichen eines unausgeglichenen Hormonsystems bei Jungen Das Phänomen der Phimose ist häufig nur ein Zeichen dafür, dass bei dem kleinen Patienten ein hormonelles Ungleichgewicht vorliegt. Die Eltern beobachten auch weitere Anzeichen eines Östrogenüberschusses. Das kann eine besonders liebevolle, weiche Art sein. Die Jungs leiden an wenig Durchsetzungsvermögen, sind weniger Ehrgeizig, geben sich lieber mit kleineren Kindern ab oder spielen mit gleichgesinnten Mädchen oder weinen viel und schnell. Das alles sind an sich keine "schlechten" Eigenschaften, sie können aber ein Hinweis darauf sein, dass weniger Testesteron und mehr Östrogen vorherrscht. Eine Behandlung der Phimose wäre dann nur eine teilweise Beseitigung eine grundsätzlichen hormonellen Ungleichgewichtes.   Eine homöopathische oder naturheilkundliche Behandlung kann dieses hormonelle Ungleichgewicht regulieren und damit nicht nur eine Phimose lösen, sondern ein ganzheitlichen hormonellen Ausgleich bewirken. Zu dieser Therapie gehört eine gründliche Anamnese mit anschließender Mittelverordnung einer homöopathischen Arznei. Aber auch eine ausführliche Beratung: wie ernährt sich mein Kind, welche Stoffe benutzen wir in der Familie oder im Haushalt, wie wohnen wir, was kann beachtet und was kann vermieden werden, um die weitere Zufuhr der schädlichen hormonwirksamen Sunstanzen zu stoppen ..... Hier lesen Sie einen Artikel über Bisphenol-A. ©Heike Dahl //
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Alternative Behandlung bei Heuschnupfen (Fr, 17 Jun 2016)
Heuschnupfen Pollenallergie Homöopathie Berlin Birkenpollen Pollenzeit muss keine Leidenszeit sein   Im Frühling beginnt für viele Heuschnupfenbetroffene eine beschwerliche Zeit. Pollenflugzeit ist Leidenszeit. Gereizte, brennende und tränende Augen, laufende Triefnase, Niesen oder Gaumenjucken gehören zu den nervigen Symptomen. Doch die Pollenallergie kann auch heftige und schwerwiegende Symptome hervorrufen. Dazu gehören Abgeschlagenheit oder heftige Atemnot. Doch wie kann man dieser Überreaktion des Immunsystems alternativmedizinsch begegnen?    // Hier geht es zum Artikel: Heuschnupfen mit Homöopathie behandeln   Bei einer Allergie kommt es zu einer Immunüberreaktion mit Histaminüberschuss Kommt es im Frühling zum Kontakt mit den Pollen bilden sich im Organismus Antikörper gegen diese Proteinbestandteile. Nach erneutem Kontakt schütten die Immunzellen einen Cocktail verschiedener Substanzen aus, die bei Heuschnupfenpatienten die typischen Symptome verursachen. Eine dieser Substanzen ist das körpereigene Histamin. Zusätzlich liefern die Pollen aber auch noch bioaktive Lipide, die die Immunreaktion weiter ankurbeln.   Histamine werden also in Fällen von Überreaktionen vom Körper selbst ausgeschüttet. Deshalb werden Anti-Histamine auch häufig in der Akutbehandlung des Heuschnupfens und bei allergischem Geschehen verordnet und eingesetzt. (z.B. Fenistil) Dabei werden verschiedene Präparate eingesetzt. Klassisch, das eher sedierende Cetirizin (abends anwenden) oder das neuere Desloratadin (kann auch Tags benutzt werden) Diese Produkte können einige Tage angewendet werden. Helfen sie nicht ausreichend, sollten Alternativen ins Auge gefasst werden.   Histamine sind aber auch natürlicher Weise in Lebensmitteln enthalten. (z.B. Erdbeeren, Schinken, Salami, Parmesan, Goronzola u.s.w) und können außerdem von bestimmten (pathogenen) Darmbakterien hergestellt werden. Gerade in der Heuschnupfenzeit kommt es häufig zusätzlich zu den Pollensymptomen auch noch zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten.   In der Behandlung von Heuschnupfen und Allergien ist es daher sinnvoll, die Ernährung umzustellen, die betreffenden Lebensmittel zu meiden und das Darmmikrobiom zu untersuchen und zu stabilisieren, um die Gesamthistaminlast im Körper zu verringern und damit die Neigung zu Histaminbildung an sich zu verringern.    Stress durch Pollen wächst: Pollen werden durch hohe Ozonwerte und Regenzeiten aggressiver Jeder vierte Deutsche leidet inzwischen unter Heuschnupfen, Allergien, Asthma oder Neurodermitis. Schuld daran ist, dass es immer mehr Pollen gibt, die länger in der Luft bleiben, neue Sorten dazu kommen (zB. Beifuß-Ambrosie) und dass diese Pollen immer aggressiver werden.   Durch Schadstoffe oder hohe Ozonbelastung werden nicht nur die Schleimhäute gereizt und damit empfindlicher für Stoffe, sondern auch die Pollen werden aggressiver. Die Pollen der Bäume, die direkt an Straßen stehen und somit mit Schadstoffen belastet sind, setzen dreimal so viele Allergene frei wie normale Bäume.   Während einer Regenperiode werden die Pollen in den Samen zurückgehalten und reichern sich währenddessen stärker mit Eiweißen an. Lässt der Regen dann nach, werden diese aggressiveren Pollen freigesetzt und lösen schwerere Symptome aus. Auch dauert die Pollensaison durch die Klimaerwärmung allgemein länger als noch vor 30 Jahren und belastet somit den Organismus auch zeitlich länger.   Was kann man also tun? Heuschnupfen Pollen Frühjahrskur Homöopathie Berlin Die Pollen, die sich vom Tage in den Haaren befinden, werden Nachts im Kopfkissen "verschmiert" und gelangen somit in Gesicht und Nase, daher:  Kleidung öfter, mind. 1x täglich wechseln, Haare und Körper jeden Abend Duschen. Kopfkissen aller 2-3 Tage neu beziehen. Außerdem: Pollengitter an den Fenstern anbringen. Histaminhaltige Nahrungsmittel meiden. (<- Link = PdF Weiterleitung) keine Milch trinken. Darmmilieu stabilisieren. Homöopathisch behandeln. Und natürlich: möglichst die Allergene meiden. // ©Heike Dahl //
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Homöopathisches Opium - neben Arnica ein Klassiker bei Traumata (Mo, 06 Jun 2016)
Homöopathie Homoeopathie Arnika Opium Traumabehandlung Mohnblüte Schlafmohn hilft wie Arnica bei Verletzung und Trauma   Arnica montana wird gern und oft erfolgreich in der Homöopathie bei Verletzungen und Traumata angewendet. Doch manchmal ist Opium ein passenderes Heilmittel oder Folgemittel von Arnica. Vor allem bei Brüchen (Frakturen) und Kopfverletzungen (Commotio) kann Opium gute Dienste leisten, nachdem Arnica gegeben wurde. Wenn  sich der/die Verletzte bzw. Traumatisierte beruhigt hat und nach der anfänglichen Erregung schläfrig wird, kann es sein, dass diese/r nun Opium als homöopathisches Arzneimittel benötigt, um aus der Trauma-, Schock- oder Reaktionsstarre heraus zu kommen. // Angst, Panik, Schmerzen - der typische Arnica Zustand - Fallbeispiel: Fall-Beispiel: nach einem Sturz mit dem Skatebord brach sich der kleine Patient (10 Jahre) den Unterarmknochen. Bis zum Eintreffen des Notarztes wurde der Bruch stabilisiert und ruhig gestellt, der Junge war jedoch kaum zu beruhigen. Er weinte und wehrte die Mutter panisch ab. Er wollte auf keinen Fall, dass der verletzte Arm berührt, gehoben oder eingewickelt wird. Er litt unter starken Schmerzen, zeigte deutliche Zeichen eines Schocks. (Schwitzen, schnelle Atmung, Abwehrreaktion)   Hier handelt es sich um eine klassische Arnica - Indikation:   - Folge von Verletzung (zB. Brüchen, Quetschungen, Verstauchungen) - Folge von Schock - lehnt Berührung oder Bewegung des verletzten Körperteiles ab - Panik und Angstzustände.   In dem Fall half Arnica in der Dosierung C200 - einige Kügelchen in den Mund des Kindes, zum lutschen. (Die Einnahme kann aller 10-30 min wiederholt werden, wenn die Symptome nicht rückläufig sind) Das Kind beruhigte sich. Der Notarzt traf ein und brachte das Kind in die Klinik.   Reaktionsstarre und Betäubung - Die Hauptsymptome von Opium In der Klinik angekommen, wurde das Kind organisatorisch erfasst, musste dann allerdings noch einige Zeit warten, da andere Kranke dringenderer Behandlung bedurften. Die Aufregung legte sich langsam und der kleine Patient wurde nun schläfrig und müde. Die Lider fielen immer wieder zu. Schmerzen traten in den Hintergrund. Im Laufe des Wartens stellte sich Harndrang ein, dem aber (auf Toilette) nicht nachgegeben werden konnte.   Es handelt es sich um ein häufiges Folgebild nach Schreck / Schock. Wie aus einer völligen Überlastung heraus, schaltet der Organismus auf "Abstumpfung", Reaktionsstarre, aber auch Schmerzunempfindlichkeit, der typische Opium-Zustand:   - Folgen von Schock, Schreck, Verletzung, - häufig nach Arnica, als Folgemittel, - Reaktionsstarre, - spürt kaum noch Schmerzen, - Schläfrigkeit, Wegdämmern, Müdigkeit, - Harnsperre (Urinieren dauert lange oder ist nicht möglich) Verstopfung.   Das Kind bekam Opium C200 - ebenfalls pur zum lutschen in den Mund. (Solange der Zustand anhält, kann im 10-30 min Takt wiederholt werden.)  Danach wurde das Kind wacher, konnte auf die Toilette urinieren gehen und dämmerte nicht mehr weg. Im Anschluss wurde eine OP nötig und ein Gipsverband angelegt. Zur besseren Knochenheilung wurde Calcium phosphoricum D6 als Schüssler Salz (3 Tabletten pro Tag) für 4 Wochen gegeben.   Anmerkung: Eine schulmedizinische Versorgung (Notarzt) und Schockbehandlung (zB.stabile Seitenlage)  muss immer erstranging erfolgen. Die naturheilkundliche Versorgung im Krankenhaus sollte in Absprache mit den Ärzten erfolgen. Besteht darüber Unklarheit, ob ein operativer Eingriff nötig ist, sollten sie Globuli nur in Absprache mit dem Arzt und nur pur verabreicht werden, da keine Flüssigkeiten gegeben werden sollen.   // //   Arnika ist zwar das bekannteste, aber nur eines von vielen  homöopathischen Verletzungsmitteln. Im Script habe ich weitere wichtige homöopathische Arzneien zusammen- getragen und mit interessanten Fall- beispielen vervollständigt. Erfahren Sie, welche Globuli bei welcher Verletzung sinnvoll sind und wie diese richtig angewendet werden.   Ein schönes Übersichtsmerkblatt zum Ausdrucken und Anhängen ergänzt das Script.  Viel Spaß beim Lesen!
Opium in der Homöopathie Opium ist in der Homöopathie ein sehr wertvolles Mittel. Es wird aus dem Milchsaft des Papaver Somniferums gewonnen und wurde schon von Samuel Hahnemann geprüft. Es enthält einige Alkaloide, unter anderem Morphin und Opium.   Es findet in der homöopathischen Behandlung konstitutionell Anwendung, wenn starke Angst, Schreckhaftigkeit oder Furcht vorhanden sind. Schreck oder Schock, Beschämung oder Wut sind dabei oft die Auslöser für Krankheiten und Beschwerden.   Bekannt ist Opium auch zur Behandlung von Narkolepsie (zB. trat diese nachweislich vermehrt nach der Schweinegrippeimpfung auf) oder das Chronic Fatigue Syndrome (CFS). Immer, wenn Symptome oder Krankheit, mit Schlaf, Müdigkeit und Benommenheit zu tun hat, oder Beschwerden nach einer OP oder Narkose aufgetreten sind, sollte auch Opium in Betracht gezogen werden.   Auch beim Bettnässen (Enuresis nocturna) von Kindern, welche nicht zu erwecken sind (komatöser Schlaf), kann homöopathisches Opium helfen.    Neben der Reaktionsstarre zeigt sich ein Opiumzustand selten in einer Übererregung. Dann treten Symptome von Hypersensibilität auf Lärm, Licht und geringste Geräusche auf (hier kann es zB. mit Nux vomica verwechselt werden) Auch übermäßige Freude und irrationales Glücksgefühl können für Opium als homöopathische Arznei sprechen.   Hier geht es zum Arnica Artikel ©Heike Dahl //
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Homöopathie bei Reisübelkeit
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* Die homöopathische Arznei Cheledonium bei Burnout * (Mo, 16 Mai 2016)
©Heike Dahl Homöopathie Homoeopathie Berlin Burnout Cheledonium (Schöllkraut) kann das Burnout-Syndrom bessern   In der "kleinen", für die Homöopathie eher unbekannte Arznei Cheledonium (Schöllkraut) steckt die Kraft  Burnout Symptome zu heilen. Nicht nur wegen Ihrer Wirkung auf die Leber.   Die Menschen, die Cheledonium benötigen, sind oft ehrgeizig und übergehen ihre Bedürfnisse. Häufig findet sich, wie in diesem Fallbeispiel, eine Infekthäufung und eine gestörte  Regenerationsfähigkeit. Doch die Patienten machen immer weiter, schlucken Antibiotikum, um schneller wieder arbeiten gehen zu können, oder schleppen sich noch halb krank wieder zum Job. // Fallbeispiel: Patientin zeigt verschiedene Symptome Die Patientin kommt wegen sehr störender Pilzerkrankungen. Aktuell klagt sie außerdem über eine Blasenentzündung, die Antibiotisch schon 2 mal vorbehandelt, jedoch nicht gebessert wurde. Beim Urinieren brennt es stark. Sie hat ständig das Gefühl urinieren zu müssen, es kommt aber nichts. Den Geruch des Urins beschreibt sie als "ekelerregend",  stark ammoniakalisch.   Einige Monate vor der Blasenentzündung litt sie unter wiederkehrenden Infekten der oberen Atemwege. Davor hatte sie einen Magen- Darminfekt. Auch diese wurden mehrfach Antibiotisch behandelt. Seit dem ist die Patientin nicht wieder wirklich gesund geworden. Sie fühlt sich schlapp und hat das Gefühl, jede Woche einen neuen Infekt zu bekommen.   Außerdem gibt es bei ihr und familiär  erhöhte Cholesterinwerte.   Die Patientin ist seit vielen Jahren Selbstständig. Sie geht in ihrem Beruf auf. Arbeitet täglich bis zu 10 Stunden 6-7 Tage in der Woche. Sie ist verheiratet, hat drei Kinder. Sie sagt von sich, sie ist stark und hat einen starken Willen. Außerdem sei sie impulsiv und eine Macherin. Die Kinder werden schon mal "angeblöckt", wenn sie überlastet ist.   Die Lebens- und Tatkraft bröckelt Doch ihre starke Lebens- und Tatkraft bröckelt seit Monaten. Sie merkt, dass ihre Energie nachlässt. Sie wünscht sich, auch einfach mal nichts machen zu müssen. Doch immer schwebt  das Damokle Schwert über ihr, sie denkt, sie müsse jeden Tag in ihr Geschäft oder für ihr Geschäft organisatorische Dinge erledigen. Andere sagen schon: mach mal weniger! Sie weiß aber nicht wie das gehen soll. Andere brauchen Motivation, sie braucht jemanden, der ihr sagt, wie sie die Handbremse zieht. Sie konnte noch nie still sitzen. Der Ehemann beschwert sich, dass sie auch Nachts durchs Bett "rammelt". Sie träumt dabei von ihrem Geschäft.   Morgens ist ihre schlechte Zeit. Sie liegt im Bett und leidet an Schwindel. Der Kreislauf schwächelt. Dieser wird erst besser, wenn sie aufsteht und loslegt. // Die ärtzliche Diagnose lautet: Stresserkrankung mit drohendem Burnout. Die Betroffene soll weniger Arbeiten.   Doch das ist leichter gesagt als getan. Vor allem, wenn eine vollkommenes Burnout noch nicht vorliegt, ist die Einsicht meist (noch) nicht gegeben.   Hier kann die Homöopathie helfen, die Energie und evtl Einsicht wieder zu erlangen, mit den körpereigenen Ressourcen weniger verschwenderisch umzugehen. Hilfreich ist in diesem Fall zudem eine psychotherapeutische Begleitung, um die angelernten Muster der "Überlastungsneigung" zu erforschen und ändern zu können.   Cheledonium, das Schöllkraut Im oben beschriebenen Beispiel half die Arznei Cheledonium.   Cheledonium ist eine Arznei, die eine besondere Wirkung auf die Leber und Galle besitzt. Einge "Burnout" Arzneien wirken va. als Lebermittel wie zum Beispiel auch das bekannte und komplementäre Nux-v. und Lyc.   Die "Leber-, Gallearzneien" sind meist geschäftstüchtig, im entkompensierten Zustand gereizt, müde und überfordert. So kann auch Chel. abends nicht einschlafen und ist morgens sehr müde und schlapp. Der Kreislauf kommt nicht in die Gänge. Sie haben Sorge ums Geschäft und die Zukunft. Fast alle Beschwerden finden sich auf der rechten Körperseite. Im chronischen Krankheitszustand finden sich oft Kopfschmerzen, Magen-Darmstörungen und Probleme des venerischen Systems. Außerdem gibt es einen Bezug zu Lungen und Blase.   Wenn eine homöopathische Arznei, wie hier in diesem Beispiel, gut passend verordnet wird, können alte, chronische Beschwerden gelindert und Energie für aktuelle Schwächezustände zugeführt werden.   Die Patientin verspürte innerhalb weniger Wochen mehr Energie, der Schwindel morgens trat nur noch sporadisch auf. Sie arbeitete weniger (40h/Woche) hatte aber kein schlechtes Gewissen mehr. Dadurch trat Erholung und Entspannung ein. Die Blasenentzündung und die Pilzerkrankung verschwanden.   Für die weitere erfolgreiche Behandlung sollten sich alle Betroffenen konsequent um ihre Gesundheit und ihr Wohl kümmern. Alte Überlastungsmuster sind oft schwer zu durchbrechen. Das Zurückerlangen der Lebenskraft kann nur der Anfang in einem langjährigen Prozess bedeuten.   ©Heike Dahl //
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* Homöopathie bei prämenstruellen Schmerzen - PMS * (Di, 26 Apr 2016)
Homöopathie Berlin Frauen und Kinder PMS Schmerzen aller 2-3 Wochen müssen nicht sein   Einmal im Monat leiden 30 bis 50 % aller Frauen am prä (vor) menstruellen (der Regel der Frauen) Syndrom. Das muss nicht sein. PMS lässt sich naturheilkundlich oder homöopathisch behandeln. Auch können gesunde Lebensführung und Ernährung dazu beitragen, das Leiden gering zu halten.   Unter PMS versteht man die Beschwerden, die einige Tage, bis zu zwei Wochen vor dem Beginn der Menstruation bei betroffenen Frauen auftreten. Diese Beeinträchtigungen sind in ihrem Schweregrad individuell unterschiedlich. Von leichten Verstimmungen bis schwerer Niedergeschlagenheit, von leichten Schmerzen bis schmerzhaften Krämpfen des Unterleibes findet man eine lange Liste von Symptomen.   // Hautveränderungen, Pickel und Akne gehört bei vielen Frauen zum PMS So kann es zum Beispiel durch eine stärkere Wassereinlagung im Gewebe zu Gewichtszunahme und/oder Spannungsgefühlen im Körper, meist besonders im Brust- oder im Genitalbereich kommen.   Viele Frauen klagen über Hautveränderungen, Pickel und Akne besonders im Gesicht. Andere Frauen leiden unter Kopfschmerzen, Migräne und Verspannungszuständen. Es kann zu Kreislaufproblemen zum Teil mit Ohnmachtneigung kommen.   Diese körperlichen Symptome treten einzeln, oder auch in Kombination mit psychischen Verstimmungen auf. Zu diesen zählen: Antriebslosigkeit, aber auch Überaktivität (zum Beispiel wird dann von einem "Putzfimmel" vor den Tagen berichtet) Reizbarkeit, Aggressivität, Depressionen, vermehrtes Weinen und/oder Heißhungerattacken. In solchen Fällen bringt der flapsige Spruch mancher Männer: „kriegste grad Deine Tage?“ die Frau erst recht an die Decke.   PMS entsteht durch zyklusbedingte hormonelle Schwankungen. Vor allem durch den Östrogenabfall und den Gestagenanstieg in der zweiten Zyklushälfte treten verschiedene einzelne Symptome oder Symptomenkombinationen auf.   Wirkt sich die leichtere Form des PMS nur wenig auf die Lebensqualität der Frauen aus, sollte man bei starken Beschwerden oder Belastung an eine PMS Therapie denken. Auch kann „Frau“ durch eine geänderte Lebensführung Einfluss auf ihre Beschwerden nehmen. Wohlergehen und Ruhe sind Während des PMS das A und O Dhanurasana - der Bogen Dhanurasana - der Bogen So sollten „Sie“ besonders während der Zeit des vorraussichtlichen PMS viel für ihr persönliches Wohlergehen tun.   Dazu gehören: weniger Arbeiten, mehr Entspannungszeiten, Meditieren oder Yogaübungen in den Tagesablauf einplanen. (Bild Quelle & Link). Beim hier gezeigten "Bogen" werden besonders die Bauchorgane entspannt und durchblutet.   Hilfreich ist auch eine Hormonyogatherapie nach Dinah Rodrigues. TCM hat sich ebenfalls bei PMS bewährt.   Bei der Ernährung können Sie besonders auf Vitamin B6 haltige Nahrungsmittel achten. Diese sollen durch Östrogenüberschussabbau beim PMS vorbeugen. (Avocado, Hefe, Getreide, Bananen, Gemüse, Innereien, Milch, Eier). Magnesiumhaltige Nahrungsmittel können Wassereinlagerungen und Krämpfe verhindern (Kartoffel, Karotten, Äpfel, Birnen, Orangen, Nüsse, Haferflocken...)   Melissen- und Lavendelöl auf ein Tuch getropft mit Wärmflasche ins Bett, kann beruhigend und entspannend wirken.   Treiben Sie Sport, denn dies führt ebenfalls zur Hormonregulierung .   Absehen sollte „Sie“ jedoch von pauschal eingenommenen Komplexmitteln oder schulmedizinisch verschriebenem phytotherapeutischen oder homöopathischen Präparaten, wie Agnus castus oder Cimicifuga. Diese Arzneien sind nicht individuell verordnet und helfen meist nur oberflächlich, nicht lang anhaltend und können zu weiteren Verschiebungen des fein justierten, hormonellen Systems führen. Auch auf künstliche Hormone wie zB. die Pille oder andere Hormonpräparate sollten Sie möglichst verzichten. Denn der Körper kann auf eine manipulierte Hormonverschiebung schlimmstenfalls mit schwererer Krankheit reagieren.   Durch die vielfältigen, meist gut zu individualisierenden Symptome des PMS jeder einzelnen Frau, ist es für einen klassischen Homöopathen/in gut möglich ein wirksames homöopathisches Einzel-Arzneimittel zur Linderung zu verschreiben. // ©Heike Dahl //
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Giersch- Löwenzahn-Brennessel-Smoothie bringt Power in den Körper (Do, 21 Apr 2016)
Giersch, Löwenzahn, Brennessel - das gesunde Unkraut   Viele Gärtner mögen weder den Giersch, noch die Brennessel oder den Löwenzahn. Die Pflanzen breiten sich im ganzen Garten aus und man wird ihnen einfach nicht herr. Doch wenn sie nun schon mal im Garten wachsen, sollte man sich einfach entspannen und sie lieber zur Gesunderhaltung nutzen.   Denn diese Pflanzen beinhalten durch ihre Inhaltsstoffe eine wunderbare Heilkraft. Als leckerer Salat, im Smoothie verarbeitet, oder als Tee getrunken, können sie das Immunsystem stärken, bei Gicht, Rheuma, Arthrose oder als Frühjahrskur zur Entgiftung hilfreiche Dienste leisten.   Giersch Unkraut Homöopathie Berlin Giersch im Garten //
Giersch (Aegopodium podagraria) Dreiblatt Giersch gehört zu den Doldenblütlern. Früher wurde diese Pflanze viel häufiger als Heilkräuter eingesetzt, als heute. In Notzeiten (zB. nach dem Krieg) benutzte man es als Arme-Leute-Spinat, als Spinatersatz, da es leicht angedünstet vom Geschmack ähnlich schmeckt und als gesund und vitaminreich (4x mehr als in einer Zitrone) gilt.   Dieses Heilkraut kann getrocknet als Tee gegen Rheuma, Gicht oder Blasenentzündung angewendet, im Frühling können die frischen Pflanzentriebe direkt als Tee, als Salat oder im Smoothie benutzt werden. Sitzbäder mit Giersch sollen gegen Hämorrhoiden helfen, da das Kraut zusammenziehend (astringierend) wirkt.   Zerquetscht auf Insektenstiche gelegt, verhindert es das Anschwellen. Bringt man die Pflanze auf entzündete Gelenke oder nimmt es bei Ischiasbeschwerden, sollen sie Schmerzen und Entzündung  lindern.   Im Smoothie zerkleinert und aufgeschlüsselt, wirken neben dem Vitamin-C Gehalt und Mineralstoffen (viel Kalium, Magnesium, Calcium, Mangan, Zink, Kupfer) auch die sekundären Pflanzenstoffe im Körper entsäuernd, entzündungshemmend und harntreibend.   // Giersch und Brennessel in der Homöopathie Auch in der Homöopathie werden Brennessel und Giersch benutzt. So soll Giersch gegen Depression und Konzentrationsprobleme helfen. Die Brennessel (Urtica urens) wird bei Steinleiden, Gicht und Harnsaurer Diathese, Einnässen, aber auch verminderter Milchleistung beim Stillen, Urtikaria, Herpes und anderen Hautproblemen angewendet.   Brennessel - Die Königin unter den Heilpflanzen Brennessel Entschlackung Frühjahrskur Homöopathie Berlin (c) Brennessel Jan Temmel Pixababy Sie pieckt und macht lästige Hautausschläge (Urticaria). Die Brennessel ist jedoch eines unser heilkräftigsten einheimischen Wildkräuter. Sie wird bei Arthrose und Arthritis sowie bei Blasenproblemen und zur Entgiftung eingesetzt. Die Kosmetikindustrie bietet Haarkuren aus Brennesselextrakten an. Brennesseltee (getrocknet oder frische Blätter) treibt kräftig den Harn, was sich bei erhöhtem Blutdruck günstig erweisen kann.   Grund für den Einsatz der Brennessel bei Arthritis, Arthrose, Haut- und Haarproblemen ist der hohe Anteil an Kieselsäure, den diese Pflanze beinhaltet. Das Silizium wirkt besonders gut auf Gewebe, Bindhaut und Schleimhaut.   Als Salat gegessen bietet die Pflanze ebenfalls eine Vielzahl an Vitalstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Für den Smoothie benutzt man am besten die frischen, ganzen Triebe im Frühling oder die Spitzen im Sommer. (mit Handschuhen ernten!) Für den Salat legt man die geernteten Blätter in ein Küchenkrepp und rollt mit dem Nudelholz 1-2x drüber hin und her. Dabei brechen die kleinen spitzen Siliceahärchen ab und man kann diese nun ohne Probleme essen.   Und nicht nur uns Menschen hilft die Brennessel. Als Brennesseljauche können Pflanzen im Garten gedüngt, gestärkt und Schädlinge vertrieben werden.   // über die Die Heilkraft des Löwenzahns- lesen Sie hier   Löwenzahn-Giersch-Brennessel-Smoothie-Rezept   Für eine Portion: vom Löwenzahn 1-2 Blätter vom Giersch  2 ganze Stengel mit Blättern von der Brennessel den oberen Teil, mit ca. 2-4 Blätterzweigungen. dazu geben Sie Wasser (1/2 Glas) nach Geschmack: 1/2 Banane, oder 1/2 Apfel, oder einige Teile Mango, oder Birne etc. alles im Smoothie-Mixer (mind. 40.000 Umdrehungen) durchmixen und sofort trinken. Gesunden Appetit! // Diese Themen könnten Sie auch interessieren: Lycopodium - das homöopathische Polycrest für Verdauungsbeschwerden Löwenzahn- die Frühjahrskur Bärlauch - im Frühling gesund Wie ungesund sind Weizen / Gluten? Naturheilkundliche Unterstützung in der Grippesaison Meerettich Säuglinge Neurodermitis Pflegehinweise Homöopathie bei Neurodermitis II
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Schreikinder / Dreimonatskoliken

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Dreimonatskoliken bei Schreibabys behandeln II (Do, 07 Apr 2016)
Dreimonatskolik homöopathisch behandeln Homöopathie Berlin Dreimonatskoliken durch Stress und gestörtes Darmmikrobiom   Die Ursachen von Bauchschmerzen / Dreimonatskoliken von Babys sind vielfältig. Neben Stress-faktoren (Anpassungsstörung)  kommt auch eine unzureichende Darmmikrobiombesiedlung in Frage.   33% der Geburten in Deutschland sind Kaiserschnittgeburten. Diesen Kaiserschnittkindern fehlt die überaus wichtige Darmbesiedlung durch die natürliche Geburt. Daraus resultieren Fehlbesiedlungen (Dysbiose) mit Bauchschmerzen und später eine erhöhte Allergieneigung.   Eine Mischung aus Darmsymbioselenkung und homöopathischer Behandlung kann hier möglicher- weise schnell Abhilfe schaffen. Individuell behandelt sind Sie/Ihr Baby auf der sicheren Seite.   // Die Besiedlung des Darmmikrobioms geschieht schon im Mutterleib Neuste Forschungen zeigen, die Besiedlung unseres Körpers und des Darms beginnt schon im Mutterleib. Doch besiedelt kann nur werden, was auch die Mutter schon hat. Durch Nahrung, Medikamente und Antibiotikum leiden viele Mütter jedoch selbst unter einer Dysbiose. (Ungleichgewicht in ihrer Bakterienbesiedlung) und können daher auch nur diese Bakterien an ihr Baby weitergeben.   Optimal ist es daher, eine evtl. Darmsymbiose der Mutter schon in der Schwangerschaft zu behandeln. Dabei wird eine Stuhlprobe der Mutter durch ein spezialisiertes Labor untersucht. Werden dort zuviel oder zuwenig Bakterien festgestellt, wird durch Zugabe dieser fehlenden Bakterienstämme  in Form einer Probiotischen Nahrungsmittelergänzung ein Ausgleich geschaffen. (Symbioselenkung)  Zusätzlich kann durch eine Nahrungsmittelumstellung Einfluss darauf genommen werden, welche Bakterien sich im Körper wohl fühlen, bzw. welche Nahrungsmittel gemieden werden müssen, damit sich zB. eine Vermehrung von Fäulnisbakterien verringert.   Studien zeigen außerden, dass eine Dysbiose in der Schwangerschaft zu Früh- und Fehlgeburten führen und die Regulation mit Probiotika diese Neigung beruhigen kann.   Babys mit Verdauungsbeschwerden leiden nicht nur an Bauchschmerzen Auch der Babystuhl kann auf eine Bakterien-Fehlbesiedlung (Dysbiose) getestet werden. Das ist eine vollkommen schmerzlose Untersuchung. Der Stuhl wird durch die Mutter/den Vater aus der Windel genommen und in ein spezialisiertes Labor geschickt. Werden hier Verschiebungen festgestellt, kann sowohl das Kind, wie auch das Kind über die Mutter (solange diese noch stillt) behandelt werden. Studien zeigen, dass vor allem bei Säuglingen, durch die Gaben von Laktobazillen (das sind sehr wichtige Bakterien für unseren Darm) Allergieneigung und Neurodermitis signifikant reduziert werden konnte. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11297958   Die Gesundheit des Darms zeigt sich zwar primär in Bauchbeschwerden wie Schmerzen und Koliken an, doch auch global zeigt es an, dass es tieferliegend Probleme gibt oder eine Dysbiose zu tieferliegenden Beschwerden wie Neurodermitis und Allergieneigung führen kann, wenn diese nicht behandelt wird.   Anpassungsprobleme und andere Ursachen für Koliken Doch nicht nur eine Fehlbesiedlung des Darmmikrobioms kann als Ursache für Bauchschmerzen und Koliken verantwortlich gemacht werden.  Manche Babys leiden unter einer Anpassungsstörung und somit unter Stress. Auch durch falsches Anlegen, zu häufiges oder  zu hastiges Stillen kann Luft in den Verdauungstrakt gelangen, die sich dann mit Koliken bemerkbar macht. Für diese Probleme sollten Hebammen- und Stillberatung in Anspruch genommen werden.   Die homöopathische Behandlung von Anpassungsstörungen der Babys gehört zu den häufig gefragten Therapieanliegen in der Naturheilkundepraxis. Einfache Erregungsphänomene der Babys beruhigen sich meist gut mit hommöopathische Arzneien. Auch Ängste und Befürchtungen der Mutter, die sich evtl auf das Baby übertragen, können mit einem gut passenden homöopathischen Arznei reguliert werden. Hier ist allerdingst eine proffessionelle Behandlung der Selbstmedikation vorzuziehen.   Klassische homöopathische Arzneien für Schreikinder werden hier beschrieben.  Tipp:  Vortrag Zum Thema in Berlin: Unser Darmmikrobiom -  u.a. Gluten und der Darm Darmmikobiom Darmgesundheit Vortrag Berlin Probiotika Kinder Die neuen medizinischen Forschungen zeigen, wie wichtig es ist, sich mit dem Mikrobiom des menschlichen Darms eingehender zu beschäftigen.   Jede/r selbst kann und muss sich um die Gesundheit und Stabilität seiner Mikrobioms kümmern, damit Krankheiten und Unwohlsein vermieden werden können. Dazu zählt neben einer ausgeglichenen Ernährung auch das Wissen darüber, was denn das richtige "Futter" für die eigenen Mitbewohner sein könnte. Natürlich gehören das Vermeiden von Stress- und unnötiger Arzneieinnahme (zB. Antibiose, Diclophenac oder ASS)  ebenfalls zur Prävention und Pflege.   In meinem Vortrag gebe ich Ihnen Infos über den Darm, seine Geschichte, seinen Aufbau, seine Besiedlung und den Zusammenhang zwischen Darm und Psyche. Ich spreche über die Aufgaben der Darmflora und der Darmschleimhaut, über das Leaky gut Syndrom (geschädigter Darm), über Silent Inflammation (stille Entzündungen im Körper) und welche Krankheiten damit im Zusammenhang stehen. Am Schluss erfahren Sie, was Sie selbst für sich oder Ihr Kind tun können, um in einer guten Symbiose mit Ihrem Körper beschwerdefreier und gesünder leben zu können.   // ©Heike Dahl //
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Schreikinder / Dreimonatskoliken

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Bärlauch - das gesunde Frühjahrskraut (Mi, 30 Mär 2016)
Bärlauch - ein Gesundheits-Multitalent mit Geschmack Jetzt ist wieder Zeit für die Bärlauch-Ernte. Die frische Pflanze aus der Familie der Zwiebel-gewächse (wie auch Zwiebeln, Lauch, Schnittlauch, Knoblauch)  kann sehr gut in Salaten, für Pesto oder Aufstriche verwendet werden. Der Geschmack ist leicht scharf und knoblauchartig. Ewig kränkelnde, Blutarme (Anamie) und Scrophulösen (zu Flechten und Hautausschlägen neigende) sollen viel von diesem Kraut essen. (nach Kräuterpfarrer Künzle)    Was die Naturheilkunde schon seit Jahrhunderten weiß, konnte nun auch wissenschaftlich nachgewiesen werden..... Bärlauch Frühling Homöopathie Kinder Berlin //
Bärlauch Das Kraftkraut der Germanen Weil der Barlauch als eines der ersten frischen, essbaren Kräuter nach dem langen Winter durch die Erde bricht, vergötterten die Germanen diese Heilpflanze als Kraftkraut. Selbst Kaiser, Karl der Große ordnete mit: "Bärlauch bis Mai - das ganze Jahr ohne Arznei" spezielle "Lauchgärten" an, um seine Untertanen gesund zu halten. Die Pflanze wird von April bis Mai geerntet. Essbar sind auch die sternenförmigen, wunderschönen Blüten. Doch die höchste Wirksamkeit besitzen die grünen Blätter kurz vorm Aufblühen der Pflanze. Nach dem Abblühen zieht sich die gesamte Pflanze zurück und erscheint erst im nächsten Jahr kurz nach dem ersten Frost wieder.   Schwefel - in der HOmöopathie und Naturheilkunde reinigend Die Pflanze riecht stark nach Knoblauch. Manchmal verströmen ganze Bärlauchteppiche im Wald ihren betäurenden Duft, der schon meterweit wahrzunehmen ist. Doch anders als beim Knoblauch, kann man Bärlauch folgenlos essen, der Körper dünstet den Duft nicht aus.   Dieser typische Geruch kommt von den Senfölglycosiden. Diese wirksamen chemischen Inhaltsstoffe sind auch in Rettich, Meerrettich, Senf, Kresse, Kapuzinerkresse und Kohl zu finden. Auch das homöopathische Sulfur wirkt auf den Organismus entgiftend. In der Naturheilkunde werden Pflanzen und Heilmittel  mit Schwefelbestandteilen als Schad- und Giftstoffebinder eingesetzt.  Daher wirken auch Zwiebelsäckchen gut bei Ohrenschmerzen und Kohl bei Hals- oder Brustentzündung. Schwefel wirkt keimreduzierend, entlastet durch die Entfiftungsfunktion das Körpersystem und wirkt heilsam bei Ekzemen und Hautausschlägen.   Dass Senföle antibiotisch, kanzerogen (gegen Krebszellen)  Wirkung zeigen und die Entgiftungsfunktion unterstützen und damit die Genesung erleichtern, wurde inzwischen auch wissenschaftlich nachgewiesen.    Bärlauch wirkt stabilisierend auf die Darmflora und bei Bluthochdruck Homöopathie Berlin Bluthochdruck Bärlauchbrot   Eine Substanz des Bärlauchs ist ein eine chemische Verbindung welche eine ACE-hemmende Wirkung aufweist. Dadurch kann die Spannung in den Gefäßen reduziert werden und der Blutdruck sinken.    Dem Bärlauch wird auch eine heilsame Wirkung auf die Verdauungsorgane- Magen und Darm nachgesagt. Es wirkt Appetitanregend und regulierend. Durch das Anregen der Verdauungssäfte können Speisen besser enzymatisch aufbereitet und verdaut werden, es kommt weniger zu Fäulnis. Auch auf die Darmflora selbst wirkt diese Heilpflanze ausgleichend.   // Bärlauch Pflücken kann Ärger geben! Bärlauch zählt zu den Wildgemüsen und darf nicht uneingeschränkt im Wald gepflückt werden. In einigen Gebieten ist diese Pflanze geschützt und darf nicht geerntet werden. Außerdem kommt es immer wieder zu Vergiftungsfällen, da Bärlauch den giftigen Maiglöckchen sehr ähnelt. Hier muss also besonders aufmerksam unterschieden werden. Bärlauch riecht sehr knoblauchig, wenn man die Blätter zwischen den Fingern zerreibt. Doch hat man schon mehrfach Bärlauch zerrieben, riechen die Hände dann auch immer noch nach Knoblauch, selbst wenn man nun Maiglöcken in den Fingern hat. Also auch dies ist kein sicheres Unterscheidungsverfahren.  Im Reformhaus gibt es übrigens Frischpresssaft. Dieser ist Gefahrenfrei genießbar und ebenso gesund. Homöopathie Berlin Heike Dahl Diese Themen könnten Sie auch interessieren: Lycopodium - das homöopathische Polycrest für Verdauungsbeschwerden Homöopathie bei psychosomatischen Bauchschmerzen
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// ©Heike Dahl //

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Ist Weizen / Gluten ungesund? (Mo, 21 Mär 2016)
Weizen ist der Deutschen liebstes Getreide Ein wogendes Weizenfeld im Sommer ist schön anzusehen und weckt in uns romantisches Landfeeling. Doch ist das Lieblingsgetreide der Deutschen gut oder schlecht für unsere Gesundheit? Viele Menschen reagieren inzwischen mit Problemen auf Nahrungsmittel. (zB. mit Bauchschmerzen und Darmproblemen) Gluten / Weizen und Milch gehören zu den häufig genannten Produkten aus der Familie der Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Warum ist das so? Und was steckt hinter dem Hype um Glutenunverträglichkeit & Co ......   Weizen Gesund Homöopathie Leakygut Mikrobiom Weizenfeld //
Weizen, The winner is a ass Um zu verstehen, warum sich Weizen und Gluten negativ auf unsere Gesundheit auswirken kann, muss man etwas ausholen.   Weizen wurde lange Zeit nicht in dem Maße benutzt, wie es heutzutage der Fall ist. Doch innerhalb der letzten 30 Jahre stieg der Bedarf und damit die Produktion des Getreides um fast das doppelte an. So waren es im Jahr 1990 noch 470 Mill. Tonnen, im Jahr 2007 600 Mill. Tonnen und heute beträgt die Produktionsmenge 735 Millionen Tonnen weltweit. (1) http://de.statista.com/statistik/daten/studie/153032/umfrage/erzeugungsmenge-von-weizen-weltweit-seit-1990/   Alle lieben Weizen. Er wird viel und gern in fast allen Nahrungsmitteln verwendet. Viele Deutsche essen mehrmals am Tag Brot und Brötchen und abends dann noch Nudeln oder Eierkuchen etc. Auch in Soßen, Schokolade, Joghurts, Bier oder anderen Nahrungsmitteln kann Weizen, Weizenmehl oder extrahiertes Gluten enthalten sein.   Doch warum ist das nun für unsere Gesundheit schlecht? Da die Mengen des Bedarfs erst einmal erbracht werden muss, wurde der Weizen in den letzten Jahrzehnten immer weiter auf höhere und Höchsterträge gezüchtet. Und da Weizen ein sehr flexibles Getreide ist, welches sich im Gegensatz zu anderen Getreidesorten gut züchten lässt, konnten immer widerstandsfähigere und bessere Pflanzen, eben echte Gewinnerpflanzen hervorgebracht werden.   Dies geschieht nicht einmal unbedingt durch genetische Manipulation, sondern einfach, weil immer die ertragreichste Sorte weiterverwendet und die schwächere verworfen wird. Doch diese Gewinnereigenschaft hat einen Haken. Denn was setzt sich besonders gut durch in der Natur? Dasjenige, was für andere (zB. Fressfeinde) ungenießbar ist und links liegen gelassen wird. Und ebenso ist es mit dem Weizen. Von Pilzen, Käfern, Nagern und anderem Getier verschmäht, wird es abgeerntet und verarbeitet, um dann auf unserem Tisch und in unserer Nahrung  zu landen. Doch auch wir vertragen den Weizen mit seiner aggressiven Durchsetzungskraft nicht mehr so gut. P.S. Häufig wird kurz vor dem Abernten des Weizens das Feld noch zusätzlich mit Roundup (Unkrautvernichter) bespritzt, um die Verabreitung und Lagerfähigkeit des Getreides zu verbessern. Unkraut wächst auf dem Hochleistungsfeld allerdings so und so kaum noch, aber das Unkrautvernichtungsmittel wird in den Lebensmitteln gefunden und wirkt schädlich auf unsere Zellen. Aber das ist wieder eine andere (Blog-)Geschichte.(5) http://www.umweltinstitut.org/themen/landwirtschaft/pestizide/glyphosat/vorerntespritzung-von-getreide.html Weizen besitzt hochaggressive Fremdeiweisse Was macht den Weizen zu dem Gewinnergetreide? Im Focus stehen mehrere Bestandteile des Weizens, die andere Lebewesen davon abhalten, sich auf, mit und neben dem Weizen wohlzufühlen und damit einen Ertragsvorteil bilden. Im Verdacht stehen vor allem das Gluten, die Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATI), das Weizenkeimagglutinin (WGA) sowie das Protein α-Purothionin (wird für das Auslösen der Weizenallergie verantwortlich gemacht).    Diese Stoffe sind vor allem aggressive Eiweiße, die im Körper des Menschen aktiv werden, sich an Schleimhäute oder Organe anhaften und dort dann zum Beispiel zu Autoimmun- oder Entzündungsprozessen führen können. So stehen die ATI´s im Verdacht entzünd-lichen Darmerkrankungen, (wie Morbus crohn, Colitis ulcerosa) Rheumatoide Arthritis oder Multiple Sklerose auszulösen.   Das Weizen-WGA ist zum Beispiel ein hitzeresistentes Fraßschutzlektin, welches von den menschlichen Verdauungsenzymen im Verdauungstrakt nur sehr schwer aufgelöst werden kann. Diese Eiweiße setzen sich vor allem an der Darmschleimhaut fest und können dort zu Entzündungen und Auflösung der Darmbarriere (Tight junctions) führen. Dadurch wird einem "löchrigem Darm" Vorschub geleistet (Leaky gut), durch den wiederrum Fremdstoffe, die im menschlichen Organismus nichts zu suchen haben, in den Körper gelangen und dort Immunfehlreaktionen und Entzündungen (Silent Inflammation) auslösen können.    Die Menge des WGA´s wurde ebenso wie die Menge des ATI´s im Weizen durch moderne Züchtungen gezielt erhöht, um die Resistenzstärke des Getreides und somit den Ertrag bzw. den Profit zu erhöhen.   Gluten = Leim Gluten kommt aus dem lateinischen und bedeutet "Leim". Es handelt sich um eine Mischung aus verschiedenen Eiweißen (90%) aber auch 8% Fetten und 2% Kohlenhydraten.   Gluten besitzt in der Nahrungsmittelherstellung und beim Backen inzwischen eine zentrale Rolle, da es als  Bindestoff, die Eigen-schaften von Nahrungsmitteln verbessert. (zB. die Schneidfähigkeit, die Konsistenz, Festigkeit oder das Aussehen) Sich Glutenfrei zu ernähren kann sich als schwierig erweisen, da neben den typischen Backwaren wie Brot, Brötchen und Gebäck auch Nudeln, Soßen, Joghurts, Fertiggerichte usw. Gluten enthalten.   Folgende Getreide enthalten Gluteline: Roggen, Weizen, Gerste, Dinkel, Grünkern, Emmer, Einkorn, Kamut u. a..Hafer enthält ebenfalls Gluteline, diese sind allerdings deutlich weniger schädlich als die des Weizens. (2) E. K. Janatuinen et al.: No harm from five year ingestion of oats in coeliac disease. In: Guts 2003; 50:332-335 PMID 11839710 Glutenfrei sind dagegen z. B. Quinoa, Amarant, Mais, Reis, Hirse, Soja, der sogenannte Wildreis, Buchweizen, Kartoffeln, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Eier, Natur-Käse-Sorten, Sesam, Mohn, Nüsse, Leinsamen, Mandeln u.a..   Gluten kann bei Kindern und Erwachsenen zu Gesundheitsproblemen führen Gesundheitsprobleme machen vor allem die Bestandteile im Gluten, die sich Prolamine nennen. In einem ausgewachsenem, gesunden Darm sind diese Fremdeiweiße in Maßen genossen solange kein Problem, solange die schützende Schleimhaut der Darmschleimhaut intakt ist. Bei Kleinkindern ist das Darmmikrobiom allerdings noch nicht ausgereift und somit vor der Aggressivität des Fremdeiweißes noch nicht ausreichend geschützt, so dass es ebenso wie bei zu zeitigem Kuhmilcheiweißgenuss zu gesundheitlichen Problemen kommen kann. Vor allem Neurodermitis und Allergien werden hier ausgebildet.   Weizen bzw. Gluten gerät in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der wissenschaftlichen Forschung. So zeigten Studien, dass Kinder, die vor ihrem 4 Lebensmonat mit Glutelinen in Berührung kamen, deutlich häufiger Antikörper gegen die Inselzellen ihrer Bauchspeicheldrüse bildeten und damit an Diabetes Typ I erkrankten, als Kinder, die keine glutenhaltigen Nahrungsmittel erhielten. (3) Marienfeld S et al.: Frühkindliche Ernährung und Typ-1-Diabetes In: Dtsch Arztebl 2007; 104(9): A 570–5.   Aber auch bei Erwachsenen kann Weizen bzw. Gluten zu Problemen führen. Einerseits durch die Aggressivität der Fremdeiweiße an sich, die sich (siehe oben) an Gewebe und Schleimhäute anheften. Aber auch, wenn der Darm durch vorangegangene Fehlernährung, Medikamenten- oder Antibiotikumeinnahmen aus dem Gleichgewicht geraten ist, können Weizenbestandteile wie Gluten, WGA´s oder ATI´s weiteren Schaden anrichten.   Weizen, Gluten und dIe Chronischen Krankheiten Und warum entstehen dann chronische Entzündungen und Autoimmunprobleme? Durch das Entzündungesgeschehen am Darm und das Auflösen der Darmbarriere (tight junctions), können die aggressiven Fremdeiweiße des Weizens selbst, aber auch andere Fremdeiweiße (zB. Kuhmilcheiweiß, Sojaeiweiß, Fleischeiweiße, etc.) einfacher durch den Darm in den Körper gelangen. Auch Giftstoffe und Endprodukte, die im Darm eigentlich gesafed nach außen transportiert werden, können nun in den Organismus gelangen.   Unser Immunsystem erkennt diese Stoffe und versucht sie hinauszubekommen, er greift sie an. Nicht ganz so aktiv, wie bei einem Fremderreger zB. einem Krankheitserreger, man bekommt meistens kein Fieber. Die Reaktion ist eher latent, immer so ein bisschen. So dass man diesen Vorgang auch Silent Inflammation nennt. Stille Entzündung.   Was passiert dann: wir fühlen uns schlapp und nicht mehr Leistungsfähig, evtl Depressiv und ausgelaugt. Das ist die erste Stufe. Weiter geht es später, wenn der Körper in seiner "fehlerhaften" Immunreaktion überschießt und eben auch eigenes Gewebe und Organe angreift. Somit können dann im schlimmsten Fall auch Autoimmunprozesse und andere chronische Krankheiten entstehen. Homöopathie Berlin Heike Dahl Tipp:  Vortrag Zum Thema in Berlin: Unser Darmmikrobiom -  u.a. Gluten und der Darm Darmmikobiom Darmgesundheit Vortrag Berlin Probiotika Kinder Die neuen medizinischen Forschungen zeigen, wie wichtig es ist, sich mit dem Mikrobiom des menschlichen Darms eingehender zu beschäftigen.   Jede/r selbst kann und muss sich um die Gesundheit und Stabilität seiner Mikrobioms kümmern, damit Krankheiten und Unwohlsein vermieden werden können. Dazu zählt neben einer ausgeglichenen Ernährung auch das Wissen darüber, was denn das richtige "Futter" für die eigenen Mitbewohner sein könnte. Natürlich gehören das Vermeiden von Stress- und unnötiger Arzneieinnahme (zB. Antibiose, Diclophenac oder ASS)  ebenfalls zur Prävention und Pflege.   In meinem Vortrag gebe ich Ihnen Infos über den Darm, seine Geschichte, seinen Aufbau, seine Besiedlung und den Zusammenhang zwischen Darm und Psyche. Ich spreche über die Aufgaben der Darmflora und der Darmschleimhaut, über das Leaky gut Syndrom (geschädigter Darm), über Silent Inflammation (stille Entzündungen im Körper) und welche Krankheiten damit im Zusammenhang stehen. Am Schluss erfahren Sie, was Sie selbst für sich oder Ihr Kind tun können, um in einer guten Symbiose mit Ihrem Körper beschwerdefreier und gesünder leben zu können.   // Auch interessant: // Lycopodium - das homöopathische Polycrest für Verdauungsbeschwerden Homöopathie bei psychosomatischen Bauchschmerzen
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Homöopathie bei Heuschnupfen (Mi, 03 Feb 2016)
Homöopathie Berlin Kinder Heuschnupfen Heuschnupfen kann Alternativmedizinisch behandelt werden   Die Heuschnupfenbehandlung nimmt in der klassisch-homöopathischen Praxis einen großen Stellenwert ein.   Da sich auch in schulmedizinischen Studien ein deutlicher Effekt auf die Heuschnupfensymptomatik zeigt, wird die Homöopathie auch von Ärzten empfohlen und als Alternative zu Antihistaminika angewendet. So gibt es Komplexmittel vom Apotheker oder Arzt, aber auch klassisch homöopathisch individuell verordnete Medikamente wie Allium cepa, Arsenicum album oder Nux vomica.   Die Überreaktion des Immunsystems kann ebnso mit Nahrungsmittel- oder Glutendiät sowie einer Darmsymbioselenkung behandelt werden. // Die Immunabwehr reagiert übermäßig Beim Heuschnupfen kommt es durch eine Überempfindlichkeit der Schleimhäute beim Kontakt mit Allergenen zu einer entzündlichen Reaktion. Verschieden Pollen zählen zu den Hauptauslösern.   Heuschnupfen gehört zu einer der häufigsten chronischen Erkrankungen in Europa. Das Erst-Erkrankungsalter verschiebt sich immer weiter. So erkranken in der Regel schon Kinder an Heuschnupfen, doch auch zunehmend bekommen Betroffene mit 20 bis 50 Jahren die ersten Symptome.   2/3 aller Heuschnupfenpatienten haben zusätzlich noch andere allergische Atemwegssymptome. (Asthma, Ekzeme, Nahrungsmittelallergien, Urtikaria) oder bilden im Laufe der Jahre weitere Allergien, oder Autoimmunprozesse aus.   Dabei ist meist die Lebensqualität eingeschränkt. Die Symptome haben deutliche Auswirkungen auf den Alltag. Fast 90% der Patienten nehmen zur Symptomlinderung Medikamente. Die Kosten für unser Gesundheitssystem betragen jährlich über 5 Milliarden Euro.   Klinische Symptome des Heuschnupfen sind: Niesen Juckreiz Absonderungen aus der Nase tränendende Augen Husten, Schnupfen, Atemnot Halsschmerzen, Hals- und Gaumenjucken, Ohrenjucken Anschwellung des Gesichtes, oder einzelner Teile (Lider, Lippen....) Schlafstörung, Müdigkeit, Schwäche zusätzlich können hinzu kommen: Nesselsucht, Urtikaria Neurodermitis Nahrungsmittalallergien, mit Magen- Darmstörungen .... Homöopathie und die Behandlung von Heuschnupfen Zuerst kann jeder selbst versuchen ein passendes homöopathisches Arzneimittel für seine Heuschnupfenbehandlung zu finden. Sollte dies jedoch keine Besserung bringen, ist von weiteren Tests abzuraten. Hier sollte dann eine Fachkraft weiter helfen.   Um ein passendes Homöopathikum zu finden, müssen die Sympptome bekannt sein, oder über mind. 5 Tage beobachtet werden. Dabei ist Augenmerk auf den Hauptangriffspunkt der Erkrankung zu lenken. Wo manifestiert sich das Krankheitsgeschehen? Sind mehr die Augen, mehr die Nase, mehr der Mund-/Rachenbereich betroffen? Wie fühlen sich die Beschwerden an? Ist es brennend, juckend, stechend oder beißend? Wann treten die Beschwerden auf? morgen, mittags, abends, im Frühling, im Herbst, bei feuchtem Klima, bei Sonnenschein? Wie sind die Sekrete genau? zB. wässrig, oder dick? Welche Begleiterscheiningen gibt es während der Heuschnupfenperiode? Ist dem Betroffenen dann immer besonders heiß, oder hat er zusätzlich besonders Durst?  (Tritt jedoch auch Asthma auf, ist von einer Selbstmedikation abzusehen) Oder ist der Betroffene während seines Heuschnupfens besonders gereizt oder weinerlicher als sonst?   Homöopathische Arzneien bei Heuschnupfen Mittel Beschreibung  Allium Cepa  Fließschnupfen mit Stirnkopfschmerzen und vielem Niesen, die Oberlippe ist wund vom Schnupfen. Arsenicum album va. Nase, Augen Bronchien sind betroffen. Die Absonderungen sind brennend und wundmachend. Zusätzlich haben die Patienten oft Durst und sind Ruhelos, ängstlich. Arum Triphillum wirkt besonders bei Schleimhautreizungen mit viel Schleim, der Heiserkeit oder eine raue Stimme verursacht.   Bromium wirkt bei Heuschnupfen mit Husten. Die Sekrete sind wundmachend. Es gibt wechselnde Beschwerden (Seitenwechsel, Stockschnupfen mit Fließschnupfen). Dulcamara wirkt besonders, wenn der Heuschnupfen bei feuchtkaltem Wetter auftritt. Oft in Verbindung mit Nesselsucht.   Euphrasia legt sich besonders auf die Augen und Nase, welche reichlich Tränen. Galphimia glauca: Hauptschwerpunkt dieser Arznei ist der Juckreiz. Insgesamt besonders geeingnet für Patienten, die besonders Antriebslos sind. Lachesis besonders für Frühlingsverschlimmerung, Symptome links schlimmer als rechts. Oft einhergehend mit Engegefühlen. Luffa ist besonders geeignet für trocknen Schnupfen. Natrium chloratum wird benutzt bei Fließschnupfen und wiederkehrendem Herpes. Meist empfindliche Personen. Nux-vomica wird bei reizbaren, überempfindlichen Personen angewendet, die tagsüber Fließschnupfen und Nachts unter Stockschnupfen leiden. Pulsatilla hat milde Sekretionen, die in Räumen schlechter sind, als im Freien. Personen meist von mildem Wesen. Sabadilla besonders, wenn die Patienten viel und heftig niesen müssen. Silicea wendet man bei Nasennebenhöhlenbeteiligung an. Wyethia kommt zum Einsatz, wenn der Gaumen- und Rachenbereich, bis in die Ohren hinein stark juckt. Hinweis: Benutzen Sie diese Hinweise niemals als alleinige Grundlage für Ihre Entscheidungen. In allen fraglichen Situationen sollten Sie einen Arzt, oder Therapeuten zu Rate ziehen oder den Notarzt rufen. Anwendung: Einmalig 1 Glob. C30 pur zum lutschen in den Mund nehmen. Dann 1Glob. aufgelöst in einem Glas Wasser, daraus einige Schlucke. Insgesamt sollte die homöopathische Arznei nicht länger als 2-3 Tage eingenommen werden, wenn sich keine Besserung einstellt. // © Heike Dahl  
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Chronischer Paukenerguss: wie sinnvoll sind Paukenröhrchen? (Mo, 01 Feb 2016)
Homöopathie Berlin Mittelohrentzündung Ohrenschmerzen HNO Arzt untersucht ein Kind Ist eine OP bei wiederkehrenden Ohrenentzündungen sinnvoll?   Die Frage nach dem Nutzen einer OP (Paukenröhrchendrainage), einer „Polypenentfernung“ und antibiotischer Behandlung bei einer Mittelohrentzündung wird in den ärztlichen und Heilpraktiker -Praxen oft kontrovers diskutiert. 20% der Kinder leiden unter wiederkehrenden Entzündungen der Ohren und/oder Flüssigkeit hinter dem Trommelfell.  Angesichts der wachsenden Resistenzentwicklung bei Erregern durch Antibiotikatherapie ist die Suche nach einer Alternative sinnvoll.   Grundsätzlich sollte in jedem Fall individuell entschieden werden. Anhand vorliegender Studien kann jeder verantwortungsbewusste Patient, oder deren Eltern, ohne Druck und "Angstmacherei" zusammen mit dem Arzt entscheiden, welche Behandlung die Beste (für das Kind) ist.   // Ein guter HNO Arzt erwägt auch Alternativen zu OP und Antibiotikum Dabei ist nach meiner Erfahrung ein passender, vertrauenswürdiger HNO Arzt entscheidend. So mancher Arzt überweist die Eltern zum Eingriff, einige Tage später werden diese von einem anderen Facharzt beruhigt. Der eine Arzt kommt gleich mit einer Antibiose, obwohl selbst Schulmediziner heute nicht mehr so fahrlässig damit umgehen. Der nächste Arzt verschreibt lieber Otovowen (homöopathisches Komplexmedikament) und hat damit  Erfolg.   Wie so oft gibt es 1000de Meinungen selbst unter Fachleuten. Umso wichtiger sind gute Informationen, damit sich jeder selbst ein Bild machen und den Arzt um seine Meinung bitten kann.   Entscheidend scheint aber auch zu sein, wie sehr Eltern und Ärzte unter Druck stehen, oder sich setzen lassen. Sind die Eltern mit dem kranken Kind überlastet? Ist der Arzt überlastet? Je mehr Druck hier herrscht, desto schneller wird zu OP und Antibiose gegriffen, obwohl deren Nutzen nicht sicher nachgewiesen werden kann.   Wie sinnvoll ist die sofortige Gabe eines Antibiotikums bei Mittelohrentzündung? Studien zeigten: 24 Stunden nach Beginn einer Mittelohrentzündung gab es keinen wesentlichen Unterschied bei den Ohrenschmerzen zwischen Kindern, die mit, oder Kinder, die ohne Antibiotikum behandelt wurden. 60 % der Kinder mit Scheinmedikamenten (Plazebo) litten nach 24 Stunden keine Schmerzen mehr. 87% nach 48 Stunden. Erfolgte sofort eine Antibiotikaverodnung (AB) verschwanden die Schmerzen bei weniger Kindern (41 %).   Die Antibiose verhinderten laut Studie ebenfalls nicht das Wiederauftreten der Otitis, einen Trommelfelldurchbruch, eine drohende Meningitis oder eine Hörminderung nach der Erkrankung. Allerdings waren die oft auftretenden Nebenwirkungen der antibiotischen Behandlung (Erbrechen, Durchfall, allergische Hautausschläge) hingegen bei doppelt so vielen Kindern beobachtet wurden.   In den verschiedenen Ländern wird die Therapie der Mittelohrentzündung sehr unterschiedlich durchgeführt. So wird in Ländern mit eher schlechtem Gesundheitssystem, wenig Individualität und Behandlungszeit pro Patient, wie den USA und Großbritanien viel häufiger Antibiotikum verschrieben, als zum Beispiel in den Niederlanden. Obwohl hier viel weniger Penicellin & Co verschrieben wird, liegt die Komplikationsrate jedoch nicht höher, als mit AB.   Schlußfolgerung dieser Studie: Eine sofortige Gabe eines Antibiotikums ergibt nur einen mäßigen Vorteil. Nur bei einem Drittel aller an Otitis media erkrankten Kinder ist eine Antibiotikatherapie sinnvoll und abzuwägen. (2) Oft gerät die Magen- Darmflora nach Antibiose durcheinander. Viele Kinder erkranken innerhalb kurzer Zeit erneut. Eine homöopathische Behandlung kann hier die Heilung unterstützen, ohne das Immunsystem zu schwächen.   Eltern die schnell wieder arbeiten müssen, verlangen vom Arzt Antibiotikum Manchmal drängen die Eltern ihre Kinderärzte zur Verordnung eines Antibiotikums. Obwohl die Ärzte eine solche Therapie gar nicht für nötig erachten. In vollen Praxen geben die Ärzte diesem Drängen eher nach, als in Kinderarztpraxen mit weniger Patienten- aufkommen. 7% der Kinder erhielten ein Antibiotikum, wenn deren Eltern eine solche Therapie eigentlich skeptisch sahen. Bei 62 % der Otitis - Kinder verordneten die Ärzte ein Antibiotikum, wenn die Eltern mit der Erwartung in der Praxis erschienen, dass ihr Kind jetzt ein Antibiotikum verordnet bekommt. (3)   Fazit: Eltern haben einen erheblichen Einfluss auf den Verlauf der Therapie. Können diese sich Zeit für die Pflege ihres kranken Kindes nehmen, bauen diese weniger Druck auf. Die zu schnelle Wiedereingliederung in die Kindertagesstätte stellt das häufigste Wiedererkrankungsrisiko bei kleinen Kindern dar.   Wenn ein Antibiotikum verschrieben werden muss: Aufgrund der Resistenzbildung vieler Erreger wurde die Behandlungsdauer bei einer Antibiotikatherapie untersucht. Dabei wurde festgestellt (die Studie beurteilte Kinder über 2 Jahre), dass Kinder, bei einer unkomplizierten Mittelohrentzündung, nur fünf Tage ein passendes Antibiotikum einnehmen mussten, um die gleiche Wirkung wie bei einer „Langzeiteinnahme“ (10 Tage) zu erzielen. (4)   Nutzt eine Rachenmandel- / Polypen OP bei wiederkehrenden Mittelohrentzündungen? 10-50 % aller Kinder leiden nach einer Otitis media anschließend unter einem Paukenerguss im inneren Ohr (Flüssigkeit hinter dem Trommelfell). Unbeeinflusst von einer vorherigen antibiotischen Therapie. Dabei kommt es zu Schallleitungsstörungen, das heißt, die Hörfähigkeit ist eingeschränkt. Hier wird zu  einer Antibiose über 12 Wochen, abschwellenden Nasenspray oder einer „Polypen“ OP geraten. Nach Fortbestehen von Paukenergüssen von 2- 6 Monaten wird in der Regel eine Paukendrainage angeraten.   In verschiedenen Studien wurden betroffene Kinder untersucht. Nach einer Entfernung von Rachenmandeln, Tonsillen oder NasenPolypen kam es zu keiner deutlichen Verringerung der Erkrankungshäufigkeit. Dem geringen Nutzen gegenüber stehen jedoch nicht zu vernächlässigende Risiken und Kosten der Operation. (1) Eine Entfernung der „Polypen“ (Adenotomie) oder Mandel (Tonsillen) sollte Einzelfällen vorbehalten werden. Viele Kinder, die an adenoiden Wucherungen litten, zeigten in Röntgenaufnahmen unabhängig davon eine anatomische Verengung des Nasen-Rachenraumes. Diese würde durch OP nicht beseitigt werden. (1)   Kinder, die einem HNO Arzt vorgestellt wurden, wurde 3x häufiger eine OP vorgeschlagen, als Kinder die beim Kinderarzt behandelt wurden. (10)   Haben Paukenröhrchen einen Einfluss auf die Sprachentwicklung? Untersucht wurden Kinder ab 16 Monate. Einerseits beobachtete man kleine Patienten mit Paukenerguss, denen Röhrchen in die Ohren gesetzt, andererseits welche, bei denen abgewartet wurde.   Bei den Kindern mit Röhrchen, zeigte sich nach OP eine deutliche Verbesserung. (nur noch 14%) Je länger sich die Röhrchen jedoch im Ohr befanden, desto höher wurde die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Ergusses (Erhöhung auf knapp 30%). Bei 75 % der Kinder ohne Röhrchen zeigte sich zu Beginn des Beobachtungszeitraum ein Erguss. Nach 12 Monaten litten noch knapp 50% unter Flüssigkeit im Mittelohr, aber immer noch mehr als in der „Röhrchen-Gruppe“.   Die Sprachentwicklung beider Gruppen verlief jedoch insgesamt kaum unterschiedlich. Mehr Einfluss auf die Fähigkeit zum Spracherwerb hatte laut Studie die Ausbildung der Mutter und die Intelligenz des Kindes. (5)   Kinder mit Paukenröhrchen brauchen sich laut Dr.Kaufmann (9) und mehreren englischsprachigen Studien, nicht bei ihren wassersportlichen Aktivitäten einschränken. Es wurde kein Unterschied zwischen Kindern mit oder ohne Wasserschutz für ihre Röhrchenohren gefunden. (9)   Was kann also bei wiederkehrenden Mittelohrentzündungen helfen? Kinder, die häufig einen Schnuller benutzen erkranken 33x häufiger an Otitis als Kinder, die den Schnuller nur Abends, oder gar nicht benutzen. Bei einem Kind, welches häufig an den Ohren erkrankt, wäre eine Entwöhnung des Schnullers zu überdenken. (6)   Laut Studie (7) schützt ausschließliches Stillen über 4 Monate vor akuter und wiederholter Mittelohrentzündung.   Auch die Wirkung vom Kauen eines Xylith - Kaugummis bei älteren Kindern (3x Täglich) wurde gut dokumentiert. Xylith reduziert anscheinend die Besiedlung des Rachenraumes mit verschiedenen Erregern und vermindert somit nicht nur das Karies-Risiko, sondern auch die Häufigkeit der Mittelohrentzündungen. (8)   Kinder die früh eine Tagesstätte (unter 3 Jahre) besuchen, erkranken viel häufiger an Mittelohrentzündungen, als Kinder, die zu Hause betreut werden. Das gleiche gilt für Kinder, in deren Haushalt geraucht wird, oder Kindern in der Stadt wohnen. Insgesamt erkranken mehr Jungen, als Mädchen an Otitis. ©Heike Dahl //
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// Studien:  Quelle: Webseite: http://www.kinderarzt-a-schrodt.de   (1) Paradise JL.. Adenoidectomy and Adenotonsillectomy for Recurrent Acute Otitis Meida. Parallel Randomized Clinical Trials in Children Not Previously Treated with Tympanostomy Tubes. JAMA 282 (10): 945-953, 1999   (2) Del Mar C, et al.: Are antibiotics indicated as initial treatment for children with acute otitis media? A meta-analysis. BMJ 314: 1526-1529, 1997 Froom J, et al: Antimicrobials for acute otits media? A review from the International Primary Care Network. BMJ 315: 98-102, 1997 Majeed A, Harris T. Acute otitis media in children. Fewer children should be treated with antibiotics. BMJ 315: 321-322, 1997 Dowell SF et al.. Otitis media – Principles of Judicious Use of Antimicrobial Agents. Pediatrics 101: 165-171, 1998   (3) Bauchner H et al.. Parents, physicians, and antibiotic use. Pediatrics 103: 395-401, 1999 Mangione-Smith R et al.. The relationship between perceived parenteral expectations and pediatrician antimicrobial prescribing behavior. Pediatrics 103: 711-718, 1999   (4) Pichichero ME. Changing the Treatment Paradigm for Acute Otitis Media in Children. JAMA 279: 1748-1750, 1998 Paradise JL. Short course antimicrobial treatment for acute otitis media: not best for infants and young children. JAMA 278: 1640-1642, 1997   (5) Rovers MM et al.. The Effect of Ventilation Tubes on Language Develompent in Infants With Otitis Media With Effusion: A Randomized Trial. Pediatrics 106(3). URL: http://www.pediatrics.org/cgi/content/full/106/3/e42 Maw R et al.. Early surgery compared with watchful waiting for glue ear and effect on language development in preschool children: a randomised trial. Lancet 353: 960-963, 1999   (6) Niemelä M et al.. Pacifier as a Risk Factor for Acute Otitis Media: A Randomized, Controlled Trial of Parental Counseling. Pediatrics 106: 483-488, 2000   (7) Duncan B et al.. Exclusive breast-feeding for at least 4 months protects against otitis media. Pediatrics 91: 867-872, 1999   (8) Uhari M et al BMJ 313: 1180-1183, 1996 - Kontiokari T et al Antimicrob Agents Chemother 39, Suppl 8: 1820-3, 1995 - Waaler SM Scand J Dent Res 100: 204-206, 1992   (9) Kaufmann TU et al.. Wasserschutz nach Paukenröhrcheneinlage: notwendig oder obsolet? Schweiz Med Wochenschr 129 (40): 1450-1455, 1999 - Lee D et al.. A meta-analysis of swimming and water precautions. Laryngoscope 109 (4): 536-540, 1999   (10) Olli P, et al.: Which children are being operated on for recurrent acute otitis media? Arch Otolaryngol Head Neck Surg. 120: 807-811, 1994
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